Kampf an anderer Stelle beim zweiten Südschlager

Auch wenn natürlich das Pinkafeld-Derby viele in ihren Bann zieht, geht es einen Tag zuvor in Markt Allhau ebenfalls zur Sache: Kohfidisch ist dabei zu Besuch.

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 24. September 2021 | 02:06
Südschlager die Zweite
Guter Auftritt. Allhau-Kicker Manuel Zahrl (l.), der in Güssing zur Pause für Franz Weber eingewechselt wurde, hielt Güssing-Linksfuß David Kossits in Schach.
Foto: BVZ

Markt Allhau - Kohfidisch; Freitag 19:30 Uhr. Am kommenden südburgenländischen Amateur-Fußballwochenende ist sehr vieles geboten. Quasi in allen Klassen kommt es zu brisanten Derbys oder etwaigen Spitzenspielen. Mit so einem kann das Burgenlandliga-Duell zwischen dem UFC Markt Allhau und dem ASK Kohfidisch zwar nicht bieten, wobei das der generellen Spannung aber keinen Abbruch tut. Beide Vereine kämpfen nach wackeligem Saisonstart im hinteren Tabellendrittel mit, wobei man zuletzt drei weitere Punkte auf seine Habenseite verbuchen konnte. Die Allhauer gewannen nämlich in Güssing mit 1:0, wo vorallem die defensive Kompaktheit im Fokus stand.

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Die Abwehrarbeit wurde dabei über weite Strecken konsequent erledigt und so hielten die Mannen von Bruno Friesenbichler auch die Null. „Wir waren im Vorfeld doch nervös, umso wichtiger war dann der Sieg“, atmete Pressesprecher Ewald Musser durch und ergänzte: „Ich hoffe, dass wir zumindest ungeschlagen bleiben. Beide werden nach ihren jeweiligen Siegen wieder mit etwas mehr Selbstvertrauen agieren.“ Die personelle Situation im UFC-Lager lichtet sich weiter, kickte Franz Weber in Güssing schon eine Halbzeit mit und dürfte gegen seinen Ex-Klub ebenfalls bereit sein. Offen blieb ein Einsatz von Linksfuß Lazar Aizenpreisz, der die Möglichkeiten noch einmal erhöhen würde. Fix zurück kehrt nach seiner Sperre Innenverteidiger Nikola Petric.

In Kohfidisch ist die Lage an dieser Stelle etwas angespannter, blieben Kapitän Julian Binder und Michael Wölfer schwer fraglich. Dennoch überwog zu Wochenbeginn noch die Freude über das 2:1 gegen St. Margarethen. Fußballerisch nicht das Gelbe vom Ei, aber wenn der ASK-Tross musste, lieferte er bis dato auch. „Um das eine Tor waren wir besser“, sagte Kicker Thomas Polzer und schoss Allhau betreffend nach: „Ich kann sie ganz schwer einschätzen, wobei sie individuell richtig starke Kicker drin haben. Die kickten ja teils in der Regionalliga oder noch weiter oben. Wir bauen aber auf unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Die muss auch in Allhau gegeben sein.“