Neue Führungskraft für den SC Pinkafeld. Mit Michael Daum holte der Traditionsverein eine Regionalliga-erprobte Defensiv-Option mit einigen Ansprüchen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 05. Juni 2020 (01:58)
Jahrelang einer der Stärksten. Michael Daum war viele Jahre für den SV Stegersbach aktiv und dort auch als Kapitän anführend.
BVZ

Das Ungewisse vorweg: Noch zu Wochenbeginn fahndete der SC Pinkafeld nach einem neuen Cheftrainer. Weil Florian Hotwagner gemeinsam mit seinem Assistenten Thomas Simon, vor etwas mehr als zwei Wochen, sein Amt zurücklegte, bleibt die SCP-Vereinsführung weiter unter Zugzwang. Nicht ganz so drängend wie ohne Corona, Klarheit wünscht man sich dennoch. „Wir befinden uns in der Endphase der Gespräche“, so der Sportliche Leiter Alex Diridl, der „noch nichts Konkretes“ sagen wollte. 

Fix ist hingegen der Zugang von Michael Daum. Der ehemalige Kapitän des SV Stegersbach, der in den sportlichen Blütezeiten des SVS in der Regionalliga viele Male seinen Mann stand und dann nach dem Burgenlandliga-Abstieg im letzten Sommer Richtung Gleisdorf abwanderte, kehrt ins Südburgenland zurück. Ein nächstes Ausrufezeichen nach den Vertragsverlängerungen von etwa Christoph Saurer oder Anze Kosnik.

Der 29-jährige Daum, der auf den defensiven Außenbahnen, als Innenverteidiger oder auch zentral vor Abwehr kicken kann, war ein Wunschtransfer des Vereins, wie Diridl gegenüber der BVZ bestätigt: „Ein extrem guter Zugang. Von Michael erwarten wir uns sehr viel und sein Transfer zeigt, dass wir weiter hohe Ziele haben. Es braucht sich keiner zu fürchten, dass wir in der neuen Saison keine gute Rolle spielen wollen.“