SC Pinkafeld ohne Delle und auf der Welle

Erstellt am 22. September 2022 | 02:35
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Pinkafelder Dauerjubler. Jura Stimac, David Korherr und Kollegen feierten zuletzt fünf Pflichtspielsiege in ebenso vielen Spielen. Vier davon schaffte man in der Meisterschaft, einen im Cup und mit breiter Brust geht es nun in Richtung Südderby nach Kohfidisch. Dort will man ein erneutes Zeichen setzen.
Foto: BVZ
Der Pinkafelder Traditionsverein eilt zurzeit von Sieg zu Sieg, auch wenn Güssing nicht der große Gradmesser war. Der kommt jetzt spätestens in Kohfidisch.

Seit dem 26. August verlor der SC Pinkafeld kein Spiel mehr. In Rudersdorf lenkte die Elf von Christoph Monschein vieles in ihre Richtung und ließ dem 4:1-Auswärtssieg gleich darauf einen 2:1-Erfolg im BFV-Cup in Jabing folgen.

Deutschkreutz schlug man dann verdient mit 1:0, ehe ein 6:1 in Andau und ein 5:0 zuletzt gegen Güssing die Stimmung noch einmal auf eine andere Ebene hoben. Es läuft beim Traditionsverein, auch wenn die ganz großen Bewährungsproben erst kommen.

„Wir treffen derzeit sehr oft die richtigen Entscheidungen, verteidigen zudem gut und haben in gewissen Phasen auch das nötige Spielglück auf unserer Seite. Das fehlte zu Saisonbeginn“, sagte Coach Monschein und fand Zustimmung bei sehr vielen, die es mit dem SCP halten.

Aber nicht nur defensiv steht man spätestens seit der Rückkehr von Jan Röhrling wieder stabiler, auch offensiv ist man ungemein präsent. David Korherr führt mit acht Treffern die Schützenliste an, Jura Stimac traf zuletzt dreifach und das, obwohl Christoph Saurer gar noch fehlte. Dieser wärmte am Samstag schon auf, musste kurzfristig dann aber doch die fußballerischen Segel streichen.

Für ihn rückte Martin Aus Der Schmitten kurzfristig in die Startelf und spielte stark. „Martin hat das richtig gut gemacht“, so Monschein, der aber alle mit ins Boot holte: „Aber nicht nur er, auch der restliche Kader macht richtig Druck und bringt im Training gute Leistungen und hohe Intensität rein.“

Darunter wird neben dem bald zurückkehrenden Saurer auch Lukas Wenninger sein. Der im Sommer aus Horitschon geholte Angreifer gilt insgeheim als (kleiner) Königstransfer, fiel bis dato aber verletzt aus. Demnächst könnte er zum Thema werden. Und die Sorgenfalten beim für die Aufstellung zuständigen Coach größer werden lassen.

Dieser schmunzelte: „Lukas war jetzt lange raus, aber wenn alles passt, wird er bald dabei sein. Für einen Trainer ist es dann sicher schwierig. Dennoch lieber so, als wenn umgekehrt Spieler fehlen.“ Das samstägliche Derby in Kohfidisch ist da noch zu früh für einen Kampfmannschafts-Einsatz, auch weil man Fidisch ungemein schätzt.

„Auf uns warten richtig schwierige Spiele und da ist Kohfidisch schon ein Gradmesser. Es wird sich dort zeigen, wohin es in dieser Saison für uns gehen kann und ob wir oben anklopfen oder genau da richtig stehen, wo wir jetzt sind.“