SV Oberwart: Trio für die Mentalität. Lukas Kantauer, Lukas Zapfel und Tobias Glösl wechseln zum Traditionsklub und sollen dort eine neue Ära einleiten, die geprägt von Geschwindigkeit und Einstellung ist.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 14. Mai 2021 (01:42)
Symbolbild
Wolfgang Wallner

Sehr weit in seiner prinzipiellen Kaderplanung für die Saison 2021/22 zeigt sich nach der vergangenen Woche der SV Oberwart. Quasi auf einen Schlag wurden mit Stürmer Lukas Kantauer (Neuberg), Offensiv-Allrounder Lukas Zapfel (Pinkafeld) und Linksfuß Tobias Glösl (Schlaining) drei ungemein interessante Kicker verpflichtet. So sind nur noch die zweite Tormann-Stelle und die Innenverteidiger-Position vakant, wobei man auch dort in naher Zukunft etwas zu vermelden haben wird.

Zurück zum neuen Trio, welches mit offenen Armen im Informstadion empfangen wurde. „Diese drei passen perfekt in unser Schema“, freute sich Sportkoordinator Peter Lehner und ergänzte: „Wir haben einige gestandene Kicker, jetzt brauchten wir Jungs, die giftig sind und auch ein hohes Niveau besitzen. Dazu haben sie auch den nötigen Speed und auch die richtige Mentalität. Ich glaube schon, dass wir in der neuen Saison sehr, sehr beweglich auftreten werden.“

Innenverteidiger soll das Feld komplettieren

Es tun sich zumindest diverse Varianten auf, denn obwohl Kantauer eigentlich eine klare Neun ist, kann Lukas Zapfel sehr viele Positionen bekleiden und auch aus dem zentralen Mittelfeld anlaufen. Ähnliches gilt für Tobi Glösl, den Neo-Trainer Florian Hotwagner schon aus Schlaining kennt und dessen Qualitäten er ungemein schätzt. In der 2. Liga war er unter „Hoti“ als Linksverteidiger eingeplant, etwas, wo man ihn auch beim SVO sieht. „Er kann aber auch auf der Sechs spielen“, erklärt Lehner die Beweggründe für den Wechsel und ergänzt: „Wir wollten der Mannschaft ein Gesicht geben. Dazu haben wir jetzt sehr viele junge und auch ambitionierte Kicker. Für mich ein sinnvoller Weg, denn ob wir mit Siegendorf mithalten werden können, muss man sehen. Ich bin absolut zufrieden mit dem Transfergeschehen.“

Dieses ist noch nicht abgeschlossen, denn ein starker Innenverteidiger soll sicher noch kommen, um das gesamte Gebilde optimal abzurunden. Dort hat man zwar Laszlo Sütö, Thomas Kandlhofer und Kilian Koch, sieht aber auf dieser Planstelle mit den größten Handlungsbedarf. „Leider sagte uns zuletzt einer ab“, meint Lehner weiter, der sich nun anderweitig umsehen muss. Sportlich tun das auch einige aus dem letztjährigen Kader, denn Christopher Feiner-Hammer (Burgau), Lauro Sifkovits (Rudersdorf), Nik Wukitsevits (Kohfidisch) und Tormann Felix Csencsits (noch unbekannt) werden sich sportlich verändern.