SV Oberwart und ASKÖ Rotenturm kooperieren ab 2019/2020. Die SV Oberwart und ASKÖ Rotenturm arbeiten ab dem Spieljahr 2019/2020 zusammen. Neue Kräfte sollen dadurch gebündelt werden, auch wenn Erfahrungswerte fehlen. Von Patrick Bauer

Von Daniel Fenz. Erstellt am 22. Mai 2019 (01:14)
Die beiden Obmänner Roman Takacs und Gerhard Horn (v.l.) machen Werbung für das nächste gemeinsame Event.
BVZ

Am Sonntag war es amtlich: Der Burgenlandligist aus Oberwart und der 2. Liga-Verein aus Rotenturm werden ab der kommenden Saison eine Spielgemeinschaft eingehen, die man im Nachwuchs schon länger betreibt und nun auch in den Kampfmannschaftskader überträgt.

Die beiden Obmänner Gerhard Horn und Roman Takacs unterschrieben noch fristgerecht – am Montag wäre diese beim BFV abgelaufen – und einer Zusammenarbeit steht nichts mehr im Wege.

„Wir wollen keine Kicker mehr verlieren und können uns durch diese Spielgemeinschaft gegenseitig helfen“, sagte SVO-Oberhaupt Gerhard Horn zur BVZ.

„Jeder bleibt für seine Planung verantwortlich“

Wie das in der Praxis dann genau aussehen soll, ist schwer abzusehen. Selbst für die Verantwortlichen, denen laut Oberwarts Sportlichem Leiter Michi Benedek auch die „Erfahrungswerte“ fehlen. Klar sei, dass die beiden Cheftrainer der Kampfmannschaften, in Oberwart Jürgen Halper, beim ASK Rene Varga, sehr eng zusammenarbeiten müssen, damit dieses ganze Szenario fruchtet. „

Da gehen zwei gesunde Vereine zusammen, die weiter eigenständig bleiben und zudem ist jeder für seine Kaderplanung selbst zuständig. Wir wollen aber Perspektiven bieten“, so Benedek weiter.

„Wir können uns durch die Spielgemeinschaft gegenseitig helfen, dadurch kommen unsere jungen Kicker vermehrt zum Einsatz.“ Gerhard Horn, Obmann des SV Klöcher Bau Oberwart

Abgeschlossen wurde der Vertrag vorerst für ein Jahr, soll aber natürlich von längerer Dauer sein. Bei den Rotenturmern will man vor allem einem etwaigen Spielermangel vorgreifen, denn als kleine Ortschaft ist ein 2. Liga-Betrieb schwer auf die Beine zu stellen.

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„Wir können uns gegenseitig helfen“, sagte ASK-Oberhaupt Roman Takacs, während Sektionsleiter Christoph Tomiszer anfügte: „Unser Ziel ist schon, breiter aufgestellt zu sein. Zudem können wir Spielern, die vielleicht noch nicht das Potenzial für höhere Ligen haben, eine gute Plattform in der 2. Liga bieten. Wenn die Räder ineinandergreifen, bin ich ungemein positiv gestimmt.“

Genaue Details noch nicht ausgearbeitet

 

Wer dann ab Sommer für wen interessant sein könnte, wurde noch nicht ausgetüftelt. Dafür sei es noch zu früh, wie etwa Oberwarts Sportlicher Leiter Michi Benedek gegenüber der BVZ bestätigte. Klar sind zumindest schon einmal die Namen: In der Burgenlandliga wird der SVO als SpG SV Klöcher Bau Oberwart-ASKÖ Rotenturm an den Start gehen, während der ASK dann ASKÖ Korkisch Rotenturm/SV Oberwart heißen wird.