Die Stremer Sorgen weiteten sich aus. Der Verletzungsteufel bleibt bei der Elf von Werner Laky das bestimmende Thema. So brauchte es Verstärkungen.

Von David Marousek. Erstellt am 10. April 2019 (01:57)
Marousek
Kämpfen als Devise. Auch wenn die Verletzungsprobleme beim UFC Strem derzeit allgegenwärtig sind, müssen Mario Kienzl und Kollegen schnell wieder zurück in die Spur.

Nach ordentlicher Hinrunde befinden sich die Stremer nach der 2:4-Niederlage gegen den SC Buchschachen wieder mittendrin im Abstiegskampf. Zurzeit läuft es beim Aufsteiger einfach nicht und dann kommen auch noch zahlreiche Verletzte hinzu. Florian Laky fehlt schon länger, Elias Fabsits ebenso. Bei Kevin Gratzl steht das Ergebnis der MRT-Untersuchung noch aus, wobei klar bleibt, dass er länger fehlt. Bei Gergö Pehr und Rainer Winkelbauer stand bis kurz vor Spielbeginn nicht fest, ob sie „match-fit“ sind, erläuterte Trainer Werner Laky. „Ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, wer auf die Bank kann. Dazu sind noch zwei, drei Spieler stark außer Form. Wir kommen normalerweise über das Kollektiv, das ist jetzt schwer“, erklärte der UFC-Trainer.

Deshalb verstärkte sich der Verein nun während der Meisterschaft. Mit Attila Zsuppan hilft ein ehemaliger Legionär dem Verein wieder aus, der noch immer bei den Stremern gemeldet war. „Ich habe ständig Kontakt mit ihm. Er arbeitet in Kärnten und ist öfters zuhause in Ungarn. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er uns auch in den nächsten Spielen hilft“, freute sich Laky über den „Neuzugang“.

Außerdem schlug Markus Kopfer, nach Abmeldung in Eberau, seine Zelte nun in Strem auf und kam gleich im ersten Spiel zum Einsatz. „Er hat gezeigt, dass er uns weiterhelfen kann“, meinte Werner Laky. Wenn jetzt noch die restlichen Spieler langsam wieder fit werden, dann ist mit dem Strem-Kollektiv wieder zu rechnen. „Florian Laky, Kevin Gratzl und Elias Fabsits, diese ‚Kampfgelsen‘ fehlen uns zurzeit leider“, haderte der Stremer Chefcoach.