Eine Flut an Karten. Heiß ging es zwischen dem SC Loipersdorf und Redlschlag her, wobei sich die Gäste ungerecht behandelt fühlten.

Von Markus Gyaky. Erstellt am 10. April 2019 (01:57)
Bauer
Verpatzter Tag. Davor Grgic und seine SG-Kollegen kämpften in Loipersdorf mit einigen widrigen Umständen.

Die Vorgabe für die SG Redlschlag vor dem Schlager in Loipersdorf war klar: Man wollte den SCLK unter Druck setzen und ganz vorne ranrücken. Das gelang beim 1:4 nicht. Aus diversen Gründen, denn wirklich einverstanden war man mit der Spielleitung von Schiedsrichter Harald Mahr nicht. Dessen Bilanz? Fünfmal Gelb, zweimal Gelb-Rot und einmal Rot – wohlgemerkt nur für die Gäste aus Redlschlag.

Die Gemüter der Spieler und Funktionäre bei der SG gingen hoch. „Speziell vor der Pause fühlten wir uns eigentlich regelrecht verarscht. Da wurde alles, aber auch wirklich alles gegen uns gepfiffen. Danach wurde es besser, wobei die Platzverweise teils unverständlich blieben“, sagte Redlschlag-Obmann Christoph Böhm und ergänzte: „Bei der Ersten für Armin Suljic hätte es eigentlich Foul für uns geben müssen, was Armin auch reklamierte.

Die Zweite von Zoltan Nemeth war dann wie folgt: Es gab Elfmeter für Loipersdorf, die diesen vergaben. Daraufhin wollte er wissen, warum es Elfer gab. Die Folge war dann gleich Gelb-Rot.“

Gerecht war dann die Rote Karte für Michael Brenner kurz vor Spielende. Böhm: „Ihm kam ein Wort aus, welches doch zu heftig war.“ Stolz war man im Redlschlager Lager dennoch auf die Leistung, denn trotz Unterzahl bewies man Moral, auch wenn es nicht für Punkte reichte. Weiter geht es nun am Sonntag gegen Mariasdorf.