Dem Trend zum Trotz: Turniere heuer in Pinkafeld

Erstellt am 25. November 2022 | 02:05
Lesezeit: 2 Min
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Sportler gehen in die Offensive: Vier Frauen sowie Männer ließen sich von Karl Pratscher (hinten l.,) und seinem Team zum Stocksport-Schiedsrichter ausbilden.
Foto: LVB
Auch wenn die Wintermeisterschaft im im burgenländischen Eis- und Stocksport ein Sorgenkind bleibt, bewegte sich einiges: So gibt es acht neue Schiedsrichter. Gespielt wird heuer auf der Kunsteisbahn in Pinkafeld.

Die aktuelle Lage im burgenländischen Eis- und Stocksport als rosig einzustufen, wäre zu viel des Guten. Es gibt einige Problemfelder, die nicht einfach zu schließen sind.

Unter anderem wegen der Corona-Pandemie kann die sonst sehr gern benutzte Eishalle in Zöbern im heurigen Winter aus wirtschaftlichen Gründen nicht betrieben werden. Alle Bewerbe finden so auf der Kunsteisbahn in Pinkafeld statt. Nicht optimal, weiß auch Präsident Bernd Koller.

„Das Herzblut hängt an wenigen Personen“

„Der Trend, dass im Winter immer weniger Spieler auf Eis spielen wollen, setzt sich fort. Daher musste bereits die Oberliga Herren-Meisterschaft abgesagt werden“, erklärt Koller weitere Problemfelder. Auch der fehlende Funktionärs-Nachwuchs tut sein Übriges: „Das Herzblut der jeweiligen Vereine hängt oft nur an wenigen Personen.“

Aber es gibt auch positive Begleitumstände und umso stolzer ist man im Verband auf eben diese. Vier Frauen und vier Männer absolvierten zuletzt eine Schiedsrichter-Ausbildung. Koller: „Das ist für das Burgenland eine gute und beachtliche Zahl. Acht neue Unparteiische gab es lange nicht.“

Ab dem morgigen Freitag ist die Kunsteisbahn in Pinkafeld geöffnet und vom Verband wurde auch ein erstes Turnier eingeschoben. Der Hintergrund dazu: „Am 4. Dezember geht es schon mit der Landesmeisterschaft Mixed los und man wollte den Vereinen vorab noch eine Möglichkeit bieten, sich für den Auftakt „einzuschießen“.