SC Pinkafeld: Mit der Lust auf mehr. Bei der 3:4-Niederlage gegen den Bundesligisten aus Hartberg gab es auf Seiten der Gastgeber sehr viele positive Aspekte. So verlangte man den Steirern einiges ab.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 25. Juni 2021 (05:46)

Es war das erste einiger (Testspiel)-Highlights der aktuellen Vorbereitung. Am vergangenen Samstag lud der SC Pinkafeld zum Treffen mit dem steirischen Bundesligisten aus Hartberg, der sich am 13. Juli dann auch noch mit dem SV Oberwart messen wird. Kurz vor Spielbeginn stand dann gleich einiges im Fokus, sorgte ein Schauer für etwas Abkühlung des fast schon tropischen Sommertages.

Michi Pahr verabschiedet

Zudem präsentierte der Traditionsverein mit der in Pinkafeld ansässigen Firma Herz seinen neuen, alten Hauptsponsor und auch Defensiv-Allrounder Michi Pahr wurde würdig verabschiedet. Diesen zieht es nach Amerika, wo er ein Auslandsstudium absolvieren und der Elf von Maxi Senft somit fehlen wird. Nachbesetzt wird die Position des Oberschützeners derweil nicht. Das bekräftigte Sektionsleiter Alex Diridl auf dem Weg zum höher gelegenen TV-Turm, der gegenüber der Tribüne steht.

„Sehr viele Inhalte waren gut.“ Alex Diridl

Fußballerisch sah das Ganze dann vor allem bei den Hausherren richtig gut aus, verlangte man dem Bundesligisten, der mit dem Lokalmatadoren Dario Tadic angetreten war, sehr vieles ab. Weil man sich nicht versteckte, in einer Fünferkette sehr hoch stand und „Neuzugang“ Jura Stimac immer draufpresste. Das sorgte bei der von Markus Schopp trainierten Bundesliga-Elf immer wieder für Probleme und auch wenn man schnell mit 2:0 führte, ließ der SCP nicht locker und holte ein mehr als achtbares 3:4. „Wir bewerten das nicht über“, sagte Diridl und ergänzte: „Erfreulich war, dass unsere offensive Ausrichtung auch gegen starke Gegner funktioniert. Sehr viele Inhalte waren gut.“ Zustimmung!