SV Olbendorf: Im Sturm zur Konkurrenz. Der SV Olbendorf sicherte sich die Dienste von Angreifer Flamur Muleci, der erst im Winter nach Heiligenbrunn wechselte. Ein Transfer, der doch aus heiterem Himmel kommt.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 03. Juli 2021 (05:22)

Einen ersten Eindruck der Qualitäten von Flamur Muleci bekamen die Fans des SV Olbendorf zuletzt schon beim Testspiel in Pilgersdorf zu sehen. Bei der späteren 3:5-Niederlage erzielte der gebürtig in Graz wohnende Angreifer alle drei SVO-Treffer.

Tore, die er ab der vergangenen Winterpause eigentlich für den SV Heiligenbrunn erzielen hätte sollen, dort aber aufgrund der Corona-Pandemie kein Pflichtspiel absolvierte. Jetzt wechselt „Mula“, der auch schon für Schlaining auf Torejagd ging, die Seiten.

„Wir haben erfahren, dass er in Heiligenbrunn weg ist und dann sofort zugeschlagen“ Sportlicher Leiter Olbendorf Ronald Jallitsch 

Schnell wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Jallitsch weiter: „Wir haben es dann schon letzten Freitag fix gemacht.“ Die Hintergründe für den Transfer? Olbendorfs Ausnahmekönner Richard Rabold wird zumindest im ersten Halbjahr nicht ins Südburgenland reisen. Dafür brauchte man adäquaten Ersatz, denn Rabold war schon so etwas wie der Unterschiedsspieler beim 2. Liga-Verein. Nicht der Einzige, denn der Kader ist gut aufgestellt, aber alleine seine Standards waren Gold wert. Auf die wird Cheftrainer Sandor Homonnai verzichten müssen.

Suche nach Mann für Defensive

Wie auch auf Abwehrmann Robert Fekete, der wie Rabold vorerst nicht mehr kommen wird. Defensiv wird noch nach einem neuen Mann gesucht, während das „Werkl“ in der SVO-Offensive schon fertiggestellt ist. „Wir erwarten von Flamur, dass er Antun Strjacki in der Offensive unterstützt und natürlich auch viele Tore macht. Wir haben jetzt zwei Leute vorne, die richtig gefährlich sind“, meinte Jallitsch, der zudem natürlich auch noch Dominik Unger, Sommer-Zugang Marc Handel-Mazetti oder Thomas Holper in seinen Reihen weiß. Das liest sich schon alles richtig stark und die Olbendorfer könnten zur positiven Saison-Überraschung werden.

Geprobt wird bei der Homonnai-Elf auch, wobei es am Samstag, ab 18 Uhr, gegen 1. Klasse Süd-Verein Unterschützen geht.