Tigers Stegersbach: Prükler war in Overtime zur Stelle. Tigers-Kapitän Dominik Prükler sicherte beim Nationalliga-Turnier in Salzburg im Endspiel spät den Gesamtsieg.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 01. August 2021 (02:34)
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Da ist die Medaille! Donat Szalai, Alban Schuller, Nico Fröhlich, Jonas Schuller, Felix Schmidt, Tobias Böckl, Andreas Freiberger (hinten v.l.), Zoltan Barancsi, Rudi Gradinger, Björn Winkler, Dominik Prükler, Maximilian Weiß und Dominik Lindner (vorne v.l.).
Tigers Stegersbach, Tigers Stegersbach

In Salzburg (Bergheim) fanden die Finalspiele der Bundesliga- und Nationalliga-Saison statt. Die Tigers aus Stegersbach standen nach dem Aus im Viertelfinale als bestplatziertes Team der Bundesliga fix in der Endrunde um den Nationalliga-Titel. Im ersten Spiel trafen Andreas Freiberger und sein Team auf Gastgeber Dark Vipers Salzburg. Dabei musste die Mannschaft ersatzgeschwächt anreisen und trat zudem auch stark verjüngt an. Dennoch gelang es den Tigers das Spiel mehr als offen zu halten und mit einem knappen 5:4 vom Platz zu gehen.

Trotz Umbruch noch einen Titel gefeiert

Am zweiten Tag trafen die Stegersbacher auf EV Zeltweg Murtal Lions. Ein Sieg musste erzielt werden, wollte man die Saison als Meister in der Nationalliga beenden. Denn die Dark Vipers sicherten sich mit dem 10:6 gegen Zeltweg drei Punkte in der Gruppe. Donat Szalai brachte seine Tigers bereits in der sechsten Minute in Führung, nachdem man schon zuvor mit seiner Chancenauswertung kämpfte.

Der Ausgleichstreffer der Gäste wurde mit der erneuten Führung durch Dominik Lindner wettgemacht. Jedoch mussten seine Spieler zwei Fehler in der Defensive im letzten Drittel und damit zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Zwei Minuten vor Schluss führten die Steirer mit 3:2. Nach einer tollen Einzelaktion von Kapitän Dominik Prükler – er versenkte den Ball aus spitzem Winkel im kurzen Kreuzeck – retteten sich die Freiberger-Mannen in die Overtime.

Dort war es abermals Prükler, der sich den Ball in der eigenen Hälfte schnappte und ein Solo nach 28 Sekunden zum 4:3-Endstand verwandelte und seinen Tigers noch den Meistertitel sicherte. „Wir feierten nach einer durchwachsenen Saison und einem Umbruch im Kader noch einen versöhnlichen Abschluss und dürfen uns zumindest Meister der Nationalliga nennen“, resümierte Obmann und Spieler Andreas Freiberger stolz.