Positiver Status quo vor dem „Klassiker“. Der USV Rudersdorf mit seinem Coach Harald Bacher bleibt weiter vorne mit dabei. Das überrascht auch den „Chef“.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 10. April 2019 (01:57)
BVZ
„Junge Wilde“. Lauro Sifkovits gehört wie einige andere zum Stammpersonal beim USV.

Wieder gewonnen: Nach dem 1:0-Heimerfolg über den SV Heiligenbrunn holte der USV Rudersdorf Punkt Nummer 36. Nur sechs Zähler trennt die Elf von Harald Bacher vom Tabellenführer aus Eberau, vier sind es auf den Zweiten aus Güssing, während der Dritte vom SV Mühlgraben dieser Tage 39 Punkte aufweist. Allesamt nicht uneinholbar, wobei mit diesem Rudersdorfer Höhenflug in dieser Form nicht zu rechnen war. Das sagte auch Bacher selbst zur BVZ: „Ich bin mit den Leistungen überaus zufrieden. Wir haben eine teils sehr junge Elf, der man Schwankungen auch zugestehen muss. So weit vorne hätte ich uns aber im Winter nicht eingeschätzt.“

Bauer
Tolle Ergebnisse. Harald Bacher brachte den USV auf eine neue sportliche Ebene.

Nur, was sind die Gründe dafür? Zum einen der Teamgeist, denn viele der jungen Kicker wie Lauro und Marco Sifkovits, Fabian Wonisch und wie sie alle heißen, kennen sich aus dem Nachwuchs, wo sie eben von Bacher trainiert wurden. Zudem sind die Legionäre wie Denis Svaljek oder Danijel Vincelj, aber auch der Grazer Ibo Sahin wirkliche Verstärkungen in der Spitze des Kaders und auch die Routiniers funktionieren gut. „Sascha Klucsarits, Tobias Kirisits oder Christoph Zotter etwa, die die Jungen sehr gut führen und auch ihren Mann stehen. Unglaublich positiv ist auch, dass die Jungen von den Arrivierten voll akzeptiert werden.“ Auch weil die Leistungen stimmen.

Nun geht es zum „Klassiker“ nach Güssing, wo man schon viele Schlachten geschlagen hat und einen weiteren Schritt Richtung Stockerl machen könnte. Bacher: „Das wird eine harte Nuss, aber gegen die Top-Teams tun wir uns generell leichter. Bis auf Jennersdorf, die liegen uns nicht“, schmunzelte der Coach, der am Samstag nur auf David Augustin verzichten muss.