Dutzend im Probelauf beim SC Pinkafeld. Weil der Regionalligist Mauerwerk das anberaumte Testspiel kurzfristig absagte, reiste der Tross in Richtung Südsteiermark. Der Lohn? Ein starkes 12:0!

Von Patrick Bauer. Erstellt am 02. Juli 2021 (05:17)

Ob der SCP so gut, oder der Gegner so schlecht gewesen sei, wollte die BVZ von Pinkafelds Sektionsleiter Alex Diridl nach dem nicht alltäglichen 12:0-Vorbereitungssieg in Kirchbach in der südlichen Steiermark wissen?

Erst folgte ein kurzes Lachen, ehe die Antwort folgendermaßen aussah: „So würde ich das nicht ausdrücken, respektive auch anders formulieren. Wir sind in unserer Vorbereitung ganz einfach schon weiter und das sah man dann irgendwann auch.“

Weil in der Steiermark die Saison etwas später startet, war es für den Unterliga Süd-Verein das erste Testspiel der Vorbereitung. Da ist der SCP ganz einfach weiter, hatte etwa schon Bundesligist Hartberg zu Gast und zeigte dort, in welche Richtung es 2021/22 gehen soll. Die Mannen von Maximilian Senft muss man trotz kleinerem Umbruch ganz dick auf der Rechnung haben, wenn es um die Verteilung der Burgenlandliga-Spitzenplätze geht.

„So war es eine gute Leistung und ein zufriedenstellender Test“Alex Diridl

„Leider sagte uns Mauerwerk ab, aber positiv war, dass wir im letzten Drittel einiges für unsere Abstimmung tun konnten und die Burschen auch bis zur letzten Minute draufblieben.

So war es eine gute Leistung und ein zufriedenstellender Test“, erklärte Diridl weiter, der schon auf das morgige Spiel auf heimischer Wiese gegen den SV Gnas blickte. Diese sind ein anderes Kaliber, haben eine homogene Truppe beisammen und sind prinzipiell im Spitzenfeld der steirischen Landesliga zu finden. „Das wird dann die erste wirkliche Standortbestimmung“, so Diridl, der „drei, vier Angeschlagene“ beklagt, wobei es nichts Gravierendes sein soll.

Zum SCP-Alltag kommt es am Samstag, ab 16.30 Uhr, auch zu einem Testspiel-Knaller in der ADEG-Meisterfrost-Arena. Dann trifft nämlich der russische Spitzenklub Lok Moskau auf den österreichischen Rekordmeister Rapid Wien. Die Erwartungen sind klar: „Wir hoffen auf ein richtig gutes Spiel“, so Diridl.