Senft: „Es ist eine Herausforderung“. Vor etwas mehr als einer Woche trennte sich der Traditionsklub von Thomas Pratl. Der Nachfolger? Maximilian Senft.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 10. Mai 2017 (02:15)
Der neue „Chef“. Maximilian Senft, 27, wurde vom U23-Coach zum Trainer der Ersten bestimmt.
BVZ

Am vergangenen Dienstag (BVZ online berichtete) folgte der Paukenschlag, der in der BVZ Burgenlandliga für Aufsehen sorgte: Thomas Pratl, der zweieinhalb Jahre die Geschicke als Cheftrainer beim SC Pinkafeld leitete, wurde aufgrund sieben siegloser Spiele (ein Remis, sechs Niederlagen) seiner Ämter entbunden. Die Vereinsführung rund um Obmann Karl Hirt argumentierte damit, dass man sich nicht vorwerfen wollte, nichts unternommen zu haben und man dem negativen Trend entgegenwirken wollte. Nur einen Tag später war der Nachfolger schon bestimmt. Maximilian Senft, der auf Empfehlung von Ex-Kicker Benjamin Posch im Winter als U23-Trainer und Assistent Pratls installiert wurde, rückte als „Chef“ der Ersten auf.

„Wir gaben dem Team viele fußballerische Inhalte mit und die Burschen setzten das schon gut um. Das lässt uns positiv in die Zukunft blicken“, sagte Senft am Montagmorgen im Gespräch mit der BVZ. Gemeinsam mit Alex Diridl und Lukas Bernhart, die ebenfalls zum Trainer-Team gehören, war Senft schon beim 2:3 in Markt Allhau im Einsatz. „Es ist natürlich eine sportliche Herausforderung“, so der neue „Chef“ weiter, der gebürtig aus Wien stammt, burgenländische Wurzeln aufweist, derzeit noch beim SV Stetten (niederösterreichische Gebietsliga) aktiv ist und vor seinem Engagement in Pinkafeld beim SV Mannersdorf als Video-Analyst und Co-Trainer werkte.

Die Entscheidung für Senft kommentierte Obmann Karl Hirt wie folgt: „Wir waren mit seiner Arbeit bis dato sehr zufrieden und finden ihn fachlich und auch als Persönlichkeit geeignet.“ Dabei könnte das Engagement über den Sommer hinaus gehen, wie das Oberhaupt bestätigte.