Trainer lobt Neuen: „Patrick bringt Leadership mit“

Erstellt am 28. Januar 2022 | 02:42
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Max Senft, Cheftrainer beim SC Pinkafeld, zeigte sich mit dem Vorbereitungsstart zufrieden und lobte seine beiden neuen Spieler Patrick Bürger und Mate Bela.

Nur wenige Vereine hielten am vergangenen Wochenende an ihrem Plan fest. Zu unsicher sei die Regierungs-Vorgabe mit der „25er-Regel“ gewesen, zu viele Hürden sahen die diversen Klubs aus dem Burgenland.

Anders der SC Pinkafeld, der sein Programm durchzog und am Freitagabend in Bad Tatzmannsdorf gegen den SV Rechnitz erstmals 2022 den Ernstfall probte. Mit beinahe zwei Garnituren, denn knapp 20 Kicker kamen bei der späteren 0:3-Niederlage zum Einsatz. „Wir haben sehr strenge Corona-Regeln und auch die Kabine wird aktuell eigentlich gar nicht genutzt“, sagte Trainer Max Senft, der das Spiel betreffend anfügte: „Ergebnistechnisch war es natürlich enttäuschend, aber die Inhalte, an denen wir nun seit zwei Wochen arbeiten, wurden gut umgesetzt.“

Patrick passt super zur Mannschaft

So wollte man gegen einen tiefstehenden Gegner sein Verhalten mit und ohne Ball ausloten, was phasenweise gut und dann auch weniger gut funktionierte. Senft: „Uns werden wohl auch in der Meisterschaft ähnliche Spiele erwarten und da gibt es natürlich auch weiter Bereiche, an denen wir uns verbessern müssen.“ So bewertete man die spätere doch auch hohe Pleite nicht über, wechselte man nach Seitenwechsel komplett durch und setzte so auch viele junge Kräfte ein.

Seine Premiere im SCP-Trikot feierte auch Ex-Mattersburg- und Lafnitz-Angreifer Patrick Bürger, der in seiner Heimatgemeinde als Solospitze begann und auch schon Momente hatte. „Es zeigte sich schon in den wenigen Einheiten, dass er ein Charakter ist, der super zur Mannschaft passt“, so der Coach, der anfügte: „Patrick bringt Leadership mit.“ Gewisse fußballerische Feinheiten gelte es nun zu optimieren.

Mate machte einen physisch sehr guten Eindruck

So sieht Senft den neuen Stürmer als klare Neun, der Bälle in der „Box“ benötigt. „Er soll aber auch als ‚Ablagen-Spieler‘ fungieren.“ Das heißt im Umkehrschluss: Bälle festmachen, weiterleiten und dann direkt in den Strafraum ziehen, um die Abschlussstärke mit dem Fuß oder Kopf voll auszunutzen. Da sei man dran: „Für uns gilt es nun in der Vorbereitung herauszufinden, wie wir seine Stärken am besten für uns nutzen können.“

Neu im Pinkafeld-Kader ist auch Mate Bela. Dieser war in der Hinrunde für den SV Welgersdorf in der 1. Klasse Süd im Einsatz, trainierte zuletzt aber ein paar Mal mit und wird die durch den scheidenden Gabor Hart (Grafenschachen) frei werdende Rolle einnehmen. „Mate machte einen physisch sehr guten Eindruck und war auch technisch gut. Er passt genau zu unserer Idee“, so Senft, dessen Elf am Freitag, ab 18 Uhr, auf den ASK Schlaining trifft.