Fußball-Klasseneinteilung: Drei Achterligen fix. Die 2. Klasse A und B Süd werden nach einer am Dienstag stattfindenden Sitzung in Kirchfidisch in drei Ligen aufgeteilt.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 04. Juli 2020 (01:23)
Im Herbst keine Gegner mehr. Der SV Wolfau (l.) wird den USV Burgauberg im Herbst nicht empfangen.
BVZ

Nein, optimal waren die beiden letzten Südklassen im vergangenen Jahr nicht eingeteilt. In der nördlichen A Süd-Klasse kickten zuletzt nämlich 13 Vereine, während es in der südlicheren B-Liga nur elf gab. Nicht nur wegen der einziehenden CoronaKrise Mitte März und der späteren Saisonannullierung musste man auf den Plan treten und die Klassen neu strukturieren.

Das passierte am vergangenen Dienstagabend, wo sich die 2. Klasse-Vertreter in Kirchfidisch zur Sitzung trafen. Dort wurde erst über eine Wiederaufnahme des 12-zu-12-Systems oder eben neuer Achterligen abgestimmt. Dieses Votum ging letztendlich mit 15:5 (eine Enthaltung, drei Nichtteilnahmen) klar an die Achterligen.

In weiterer Folge wurde dann über das Hannersdorfer Modell (regional, drei Achterligen mit späterer Aufteilung in Meister- und Cup-Playoffs) und einen weiteren Vorschlag votiert. Diese ging mit 15:6 an Ersteres.

Die Folge? Die Ligen werden nun regional eingeteilt und im Herbst gibt es Hin- und Rückspiel. Die beiden Ersten der drei Klassen plus die zwei besten Dritten gehen ins Meister-Playoff, wo sie erneut in Hin- und Rückspielmodus ihre zwei Aufsteiger küren. Die anderen 16 Teams werden wieder regional aufgeteilt und kämpfen um jeweils zwei BFV-Cup-Tickets. „Das gilt nun für eine Saison“, so der Obmann der Gruppe Süd A und Initiator des Hannersdorfer Modells, Matthias Konrad, kurz nach Ende der Sitzung.