„Ziehen an einem Strang“. Am Freitagabend wurde Präsident Gerhard Horn als SVO-Obmann bestätigt. Mit neuem, schlagkräftigem und auch sehr großem Team soll die weitere Zukunft gesichert sein.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 23. Januar 2019 (02:55)
Neue Ausrichtung. Präsident und Obmann Gerhard Horn (Mitte) mit seinem neuen Team: Gerald Schmalzer, Ewald Szabo, Michael Benedek, Karina Fink, Fritz Wallner, Klaus Levonyak, Peter Fuith, Gustav Benedek und Ludwig Tuba (v.l.).
Daniel Fenz

Seit letztem Freitag ist es amtlich: Gerhard Horn, der dem SV Oberwart zuletzt schon als Präsident vorstand, wird neuer Obmann des Traditionsvereins. Dabei stellte Ex-Oberhaupt Roland Horvath aufgrund seiner beruflich intensiven Situation sein Amt zur Verfügung. Die Nachfolgeregelung oblag Horn, der die Mitglieder auch nicht enttäuschte. So präsentierte der derzeit in Buchschachen wohnende Geschäftsmann ein schlagkräftiges Team, dem er nach der Wahl als Obmann vorsteht. Damit wurde die Riege vergrößert und jede Position quasi „doppelt besetzt“.

Das neue Team wurde einstimmig gewählt

„Ein Verein ist für mich wie ein Unternehmen zu führen. Daher müssen wir den SVO auf wirtschaftlicher und sportlicher Seite weiterbringen“, sagte der Neo-Obmann Gerhard Horn nach seiner Wahl. Apropos: Das komplette neue Team wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen, es gab keine Gegenstimme. Besonders erfreulich für die alte und neue Funktionärsriege: Im letzten Jahr konnte unter Kassier Reinhard Strobl ein Schuldenabbau von über 100.000 Euro vermeldet werden. Betrug das Minus am 31. Dezember 2017 138.730,05 Euro, so sind es mit 31. Dezember 2018 nur mehr 22.163,96 Euro Schulden. Diese wurden dank kontinuierlicher Arbeit abgebaut und der Langzeit-Kassier und sein Team noch vor der Neuwahl entlastet.

Die Ziele sind durchaus hohe, wobei auch Besonnenheit regiert. So wolle man das beste Südteam werden – ein verwirklichbares Ziel. Horn: „Wir müssen eine Vorbildfunktion einnehmen und dem Publikum gute Spiele bieten.“ Um für 2019 gut gerüstet zu sein, erfolgte am Montag der Trainingsstart, von 9. bis 16. Februar befindet sich die Mannschaft mit 27 Leuten auf Trainingslager in der Türkei. Dort werden zwei Tests gegen europäische Teams absolviert. Etwaige Regionalliga-Träume gibt es derzeit vorerst keine mehr. „Wir ziehen in unserem Team an einem Strang. Sollten wir es uns leisten können und die wirtschaftliche Ebene gegeben sein, dann werden wir auch aufsteigen.“

Vorerst ist es wichtiger, dass die Jugend unterstützt und auch der Nachwuchs an oder in die Erste herangeführt wird. Die Zukunft ist zumindest gesichert.