Der Start in die Saison ist geglückt. Die Erleichterung bei den Vereinen war nach Beginn der Meisterschaft am vergangenen Wochenende spürbar.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 13. Juni 2020 (01:23)
UTC Rudersdorf. Erstmalig in der Geschichte des Vereins nimmt eine Damenmannschaft (Einsteigerklasse) an der Burgenländischen Tennismeisterschaft teil. Zum Auftakt feierte die Mannschaft einen 4:2-Sieg über Großpetersdorf. Auf dem Foto: Tanja Anner, Lisa Mayfurth, Kerstin Anner, Silke Bacher (hockend v.l.), Edith Anner, Astrid Schwarz, Sandra Schwarz, Alina Steurer und Karin Derkits (hinten v.l.).
Schwarz

Endlich wieder Sport! Das war Ausgangslage vor dem letzten Wochenende, wo die Tennis-Meisterschaft ihren Anfang machte – mit dem allseits beliebten Doppel als Sahnehäubchen zum Drüberstreuen. Die BVZ hörte sich bei den Süd-Vereinen aus der Landesliga Herren A um, wie man den Start wahrnahm.

UTC OBERWART

Mit einem 5:2-Sieg über Stegersbach kam der UTC aus den Startlöchern. Das Ergebnis nahm man freudig auf, wobei ein Umstand noch schöner war, wie Mannschaftsführer Klaus Kojnek berichtete: „Es macht Freude, wieder zu spielen. Wir sind zudem sehr froh, dass die Regierung auch Doppel zulässt.“ Schade fand er, dass Neudörfl aufgrund von Corona seine Teilnahme zurückzog. Nachsatz: „So bleiben nun zwei freie Wochenende für die Familie.“ Aus sportlicher Sicht ist beim UTC die Titelverteidigung das große Ziel.

UTC STEGERSBACH

2:5 in Oberwart und dennoch überwog in Stegersbach das Positive, wie Mannschaftsführer Alexander Friedl der BVZ erklärte: „Es zeigte sich, dass es kein Problem darstellt, die Saison mit den Vorgaben der Regierung durchzuführen.“ Die Stegersbacher wissen dabei aber um die sportlich harte Ausgangslage. Friedl: „Wir wollen vorrangig unsere Jungen einbauen.“ Die nächste Bewährungsprobe? Eisenstadt.

TC NEUSTIFT

Zuletzt nahm auch das Tennistreiben in Neustift Fahrt auf, was man mit dem 4:3-Heimsieg über Bad Sauerbrunn gleich eindrucksvoll untermauerte. Vor Corona war noch der Klassenerhalt das Ziel – und jetzt? „Obwohl es weder Auf- noch Absteiger gibt, wollen wir im vorderen Drittel mitspielen“, berichtete Mannschaftsführer Marcel Rübenbauer. Jetzt muss man zwei Wochen pausieren, ehe dann das Derby gegen Oberwart auf dem Programm steht.