Seper wurde von Oberwart unter Vertrag genommen. Der 19-jährige Michael Seper darf mit den Besten trainieren. Er wechselt in das Heeressleistungssportzentrum.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 09. Juni 2021 (04:42)
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Der Verein steckt große Hoffnungen in seinen Schützling. Michael Seper feiert kommende Saison sein Debüt in der Bundesliga in Oberwart.
Archiv/D. Fenz, Archiv/D. Fenz

Es ist geschafft, auch wenn es nicht nur für UTTC-Obmann Franz Felber ein langwieriges Prozedere darstellte. Um wen es geht? Das 19-jährige Oberwarter Eigengewächs Michael Seper, der zuletzt etwas schaffte, was in Österreich nur sehr wenigen vorbehalten ist. Seper erhält nämlich beim Bundesheer im Heeressport-Kader einen Platz. So spielt er zwar weiter für den UTTC, kann aber auch mit den Besten des Landes trainieren.

„Michi muss beweisen, wie talentiert er ist“

Im Juli geht dabei die Grundausbildung im steirischen Gratkorn los, ehe dann die Südstadt Nähe Wien und auch Stockerau neue sportliche Trainingsmöglichkeiten bieten. „Eigentlich kommen aus ganz Österreich nur zwei, drei Jugendliche im Leistungssport unter. Wir hatten Glück“, berichtet Felber. Es freut ihn ganz besonders, dass dieses Vorhaben geschafft wurde. Auch Nationalteamtrainer Mathias Habesohn, zuletzt noch Bundesligaspieler für den UTTC, ist ein Förderer des Talents. Die Erwartungen sind hoch. Das sieht auch Obmann Felber so: „Jetzt muss Michi beweisen, wie talentiert er ist. Er selbst und auch seine Eltern wollen, dass er an die Spitze kommt. Bei diesem Unterfangen, ihn in das Heeresleistungssportzentrum zu lotsen, waren insgesamt ganze zehn Leute involviert.“

Seper peilt mit Team das obere Drittel an

Und was sagt Seper selbst dazu? Er bleibt bescheiden: „Fix ist einmal die Grundausbildung. Wenn ich dann möchte, kann ich meinen Vertrag beim Bundesheer verlängern und Berufssoldat werden.“ Auch beim UTTC hat er einiges vor: Im unteren Play-off will er vorne mitspielen. Realistischer Nachsatz: „Persönlich wird es schwer, die Bundesliga ist top-besetzt. Ich werde aber alles geben.“