Leistung stimmte – das Ergebnis nicht. Der UFC Gerersdorf-Sulz kommt nicht in Fahrt, aber die zuletzt gezeigte Leistung im Derby versprach Besserung.

Von Kevin Hasler. Erstellt am 18. September 2019 (01:04)
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Ratloser Blick. Gerersdorf-Sulz-Mittelfeldstratege Georg Wolf wartet mit seiner Mannschaft nun schon seit Runde eins auf ein weiteres Erfolgserlebnis.
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Mit nur drei Punkten nach vier Spielen und mittlerweile schon drei Niederlagen hinkt der UFC Gerersdorf-Sulz weiter seinen eigenen Ansprüchen hinterher. Zuletzt musste man sich im Derby der ASV Gemeinde Tobaj, trotz zweimaliger Führung, mit 2:3 geschlagen geben. „Eine sehr bittere Niederlage, denn wir haben sehr viel investiert. Es war aber unsere beste Saisonleistung“, so Gerersdorf-Sulz-Sektionsleiter Thomas Poandl. Am kommenden Spieltag trifft man nun auf die sich ebenfalls in der Krise befindenden Ollersdorfer. Die Derbyniederlage des UFC darf aber keineswegs zu negativ bewertet werden, denn „die Leistung stimmte – das Ergebnis nicht“, sagte der UFC-Verantwortliche Poandl weiter.

Mit sechs Punkten auf der Habenseite liegt der SVO drei Zähler vor dem über den Sommer neu gegründeten Verein. Die letzten drei Spiele gingen für den SVO aber verloren, was Sektionsleiter Franz Kindler nicht wirklich positiv stimmte: „Man kann nur hoffen, dass es besser wird.“

Das Duell der beiden krisengebeutelten Klubs geht am kommenden Samstag ab 16 Uhr auf der Anlage des SVO über die Bühne. „Es wird eine schwierige Aufgabe, dennoch haben wir die Qualität, um dort zu gewinnen. Wenn wir die gleiche Einstellung wie im Derby an den Tag legen, dann wird auch das Ergebnis passen“, zeigte sich Poandl zuversichtlich.

Personell muss man im Lager des UFC Gerersdorf-Sulz auf Kapitän Arnold Zimmerl verzichten, der in der Schlussphase des Nachbarschaftstreffens, aufgrund von zu heftiger Kritik die Gelb-Rote Karte vom Unparteiischen aufgebrummt bekam und jetzt fehlen wird.