„Wir brauchen uns nicht zu verstecken“. Der UFC Jennersdorf will auch zur neuen Spielzeit 2019/20 wieder eine prägende Rolle in der 2. Liga einnehmen.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 07. August 2019 (01:07)
Marousek
Aus Tradition ein Mitfavorit. Auch wenn beim 5:2 im BFV-Cup in Redlschlag noch nicht alles klappte, hofft Jennersdorf mit Kapitän Patrick Sinkovics (l.) doch eine gute Rolle einzunehmen.

Noch nicht ganz in Schuss zeigte sich das Jennersdorfer „Werkl“ beim 5:2-Sieg in Redlschlag. Dort fand am Samstag die zweite Runde des BFV-Cups statt und noch zur Halbzeit sah es nach einer dicken Überraschung aus, denn die Hausherren, die sportlich in der 2. Klasse Süd A beheimatet sind, führten gegen die Mannen von Trainer Martin Sitzwohl mit 2:0.

Es hätte ein bitterer Nachmittag für Patrick Sinkovics und Kollegen werden können, wobei man sich in den zweiten 45 Minuten seiner Stärken besann und dann doch noch recht souverän mit 5:2 siegte. „Es war ein ganz komisches Spiel“, resümierte Coach Sitzwohl, der anfügte: „Es war von unserer Seite eine komplett desolate erste Halbzeit, wo sie auch nicht unverdient führten. Erst mit den Umstellungen wurde auch die Einstellung und unser Auftreten besser.“

Mann des Tages blieb Markus Pimpel, der dreifach traf, während Simon Pavel und Robert Ehrenhofer das Ergebnis dann bestätigten. Nun wartet zum Saisonauftakt Grafenschachen. Diese werden nicht unbedingt als Lieblingskontrahent angesehen, wie auch Sitzwohl bestätigte: „Sie sind doch ein Angstgegner. Wir wollen das aber ablegen und vor heimischen Publikum mit drei Punkten starten.“ Dabei komme es laut Sitzwohl vor allem auf das eigene Auftreten an und wie man sich „präsentiere“.

Der Fachmann weiter: „Präsentieren wir uns gut, können wir jeden schlagen.“ Wohin geht es 2020 für den Traditionsverein? „Ich hoffe, nach ganz oben“, schmunzelte Sitzwohl und schoss nach: „Dafür brauchen wir Konstanz. Verstecken brauchen wir uns nämlich in unserer Liga vor keinem Gegner.“