Ein Derby gegen die Vergangenheit. Eine Vielzahl von UFC-Kickern mit Ambitionen auf einen Platz im Kader, haben einen Vorgeschichte in Pinkafeld.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 07. August 2019 (01:07)
David

Was haben Christian Plank, Paul Zupanko, Jan Krutzler, Daniel Wukits, Michael Oberrisser, Matthias Wenzl, Martin Kollowein, Goalie Bernhard Haspl und Trainer Herbert Oberrisser gemeinsam? Richtig, alle haben eine Vergangenheit beim SC Pinkafeld, die einen mehr, die anderen weniger, wobei der Kick am Samstagabend ein besonderer sein wird.

Nur Coach Oberrisser, der sehr lange, sehr erfolgreich das Tor in Pinkafeld hütete, schob allen Sentimentalitäten einen Riegel vor. „Pinkafeld wird immer mein Verein sein, aber ich sehe das Ganze sehr entspannt, denn es gibt auch gegen sie nur drei Punkte. Wichtig wäre für mich nur ein guter Start“, so der Neo-Trainer, der sich mit der Vorbereitung im Groben zufrieden zeigte: „Die ersten zehn Tage waren aufgrund der Urlaubszeit schwierig, aber wir sind eben ein Amateur-Team. Ein, zwei Spiele hätte ich gerne noch gehabt, aber so lag das Augenmerk eben mehr auf den Trainingseinheiten“, so Oberrisser zur BVZ.

BVZ

Vorfreude auf den Start verspürte derweil Pressesprecher Ewald Musser, der insgesamt aufgrund diverser Personalien schon von einem „brisanten Spiel“ sprach. „Wenigstens anschreiben wäre schon gut, wobei unser Saisonziel dasselbe wie im Vorjahr bleibt: Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“ Der Kader hatte dabei doch Einbußen, wobei vor allem die Abgänge von Abwehrchef Laszlo Sütö und Stefan Binder schwer wiegen. „Es herrschte dennoch eine kleine Aufbruchstimmung, auch wenn offensiv verletzungstechnisch nicht viel passieren darf“, so Musser.