Linda Peischl: „Die Trainerrolle ist doch etwas anders“. Die 24-Jährige ist auch Trainerin im Volleyballzweig der HAK Stegersbach. Einfach, beides zu vereinen, war es nicht.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 04. Dezember 2020 (04:08)
Hobby zum Beruf gemacht. Linda Peischl spielt beim UVC Graz in der Bundesliga und ist zugleich Trainerin im Volleyballzweig der HAK Stegersbach.   
zVg/GEPA

Die Güssingerin Linda Peischl verschrieb sich schon sehr früh dem Volleyballsport. Mittlerweile erlangte sie auch Profistatus und ist bei den UVC Holding Graz nicht mehr wegzudenken. Zudem unterrichtet sie in der HAK Stegersbach im Volleyballzweig, was ihr schon immer ein Anliegen war. Auch weil die Mädchen zwar meist im Turnunterricht, aber nie vereinsmäßig ihren Sport ausüben konnten. Das war auch ein Grund, warum die HAK einen Verein gründete (die BVZ berichtete).

Aktuell gibt es dabei eine Spielgemeinschaft zwischen dem Campus Stegersbach und den Wild Volleys Oberschützen, diese nimmt in der Steirischen Meisterschaft in der 1. Landesliga und 2. Gebietsliga Damen teil. Betreut werden die Mädchen von Linda Peischl, Oliver Kurien und Michael Thek. „Für mich ist es schon etwas anderes, in der Trainerrolle zu stehen. Das musste ich auch erst lernen. Aber ich freue mich, dass ich als junge Profispielerin meine Tipps weitergeben kann.“

Trotz Corona: Peischls Team darf spielen

Aus sportlicher Sicht kann sie ihr Wissen voll und ganz weitergeben. Peischl schaffte nämlich in der Saison 2017/18 den Sprung zum UVC Graz in die 1. Bundesliga Damen. In der aktuellen Situation ist sie froh, dass trotz Corona und behördlicher Auflagen die Bundesliga-Saison fortgesetzt wird. „Wir werden ein bis zweimal pro Woche getestet. Es gab bei uns im Verein noch keinen positiven Fall. Es ist nicht selbstverständlich, alle anderen Ligen und Klassen müssen aussetzen. Vielen geht unser geliebter Sport ab. Das schwingt auch bei mir mit.“ In der aktuellen Saison läuft es für die 24-Jährige und ihre Kolleginnen aus Graz nach Wunsch. Nach neun Runden befindet sich die Mannschaft punktegleich hinter Linz/Steg (beide 22) auf dem zweiten Rang.