Spielabbruch in Raiding

Erstellt am 01. Mai 2022 | 17:29
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Unverständlich. So ganz nachvollziehen konnte Raiding-Trainer Toni Drabeck den Abbruch nicht.
Foto: Malcolm Zottl
Beim 2. Klasse Mitte-Spitzenspiel Raiding gegen Antau gab es ein vorzeitiges Ende. Schiedsrichter Stefan Molnar brach nach knapp 80 Minuten beim Spielstand von 2:0 für Raiding ab. Zuvor gab es zwei Ausschlüsse gegen Antau.

Das Duell Zweiter gegen Dritter versprach schon im Vorfeld viel Brisanz.

Für Antau ging es in Raiding quasi um immens viel, lag die Mannschaft von Trainer Viktor Hanak vor Anpfiff doch sieben Punkte hinter einem Aufstiegsplatz zurück. Das Spiel an sich war dann gar nicht so spannend, das bestätigte auch Antaus Sportlicher Leiter Mark Hergovits: "Raiding war ein bis zwei Klassen besser und war auch verdient vorne." Nach zwei Minuten führten die Hausherren bereits.

Gleich nach der Pause erhöhten die Raidinger per Elfmeter auf 2:0. "Der Elfer war schon sehr fragwürdig aus meiner Sicht", so Hergovits, für den danach dem Unparteiischen dann das Spiel aus der Hand glitt: "Es waren plötzlich viele seltsame Entscheidungen gegen uns. Da gab es dann nach einem Foul an unseren Kapitän Karl Gerdenich nicht Freistoß für uns, sondern für Raiding." Antaus Flo Gold soll daraufhin lediglich gesagt haben: "Was war  jetzt schon wieder los?"  Schiedsrichter Molnar zückte die Ampelkarte, Gold war schon mit Gelb vorbelastet. Wenig später ließ sich Florian Leeb zu einer Äußerung hinreißen - Rote Karte.

Danach gab es ein Gerangel im Zuge dessen dem Schiedsrichter die Karte aus der Hand fiel. Raidings Trainer Toni Drabeck: "Es hat so ausgesehen, als hätte er ihm vielleicht die Karte aus der Hand geschlagen. Für mich war dies aber kein Grund zum Abbruch." Molnar machte es dennoch.

Eine Begründung dazu gab es vom Schiedsrichter im Gespräch mit der BVZ nicht, nur so viel: "Ich gebe telefonisch dazu keinen Kommentar ab." 

Mehr dazu gibt es am kommenden Donnerstag in der Printausgabe.