Markic steht vor Abgang. Die Rückkehr von Marjan Markic zu Draßburg könnte von kurzer Dauer gewesen sein. Der Angreifer kam im Herbst eher selten zum Zug. Nun steht sein Abschied im Raum.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 22. November 2020 (02:12)
Eine durchwachsene Hinrunde. Sowohl für den ASV Draßburg, der nur einen Sieg aus neun Spielen holen konnte, als auch für Offensivmann Marjan Markic war der Herbst 2020 keine Erfolgsgeschichte.
Ivansich

Bestätigen wollte den Abgang von Marjan Markic seitens des ASV Draßburg noch keiner, die Zeichen stehen aber auf Abschied. Der Offensivmann kam im Sommer vom FC Marchfeld (Tabellenführer der Abbruch-Saison 2019/20) zurück zum ASV, wo er bereits in der Saison 2012/13 kickte — und das höchst erfolgreich. Markic erzielte damals in der Burgenlandliga 28 Tore und wurde überlegen Torschützenkönig.

Dementsprechend hoch waren die Erwartungen des Klubs und auch die des Stürmers. Die wurden beiderseits nicht wirklich erfüllt — aus verschiedenen Gründen. Zum einen spielte Draßburg bis dato eine alles andere als solide Herbst-Runde, zum anderen gab es für Markic bei Trainer Franz Lederer auch nicht die gewünschte Position im System. Dort spielte meistens Patrick Handler die Solospitze, für Markic, der bei Mannsdorf zum Stammpersonal gehörte, gab es deshalb häufig nur einen Platz auf der Bank. Die Bilanz war aus Sicht des Stürmers ernüchternd:

Nur drei Einsätze in der Startelf

Lediglich bei drei von neun Partien stand Markic in der Startformation und blieb insgesamt ohne Treffer in der aktuellen Spielzeit. „Ich hätte mir gewünscht, mehr Spielzeit zu bekommen. Ich war in Mannsdorf gesetzt und habe mit der Situation nicht gerechnet“, so Markic, für den der Abschied so gut wie fix ist, aber kein böses Blut fließt: „Es hat eben nicht funktioniert. Fakt ist, ich bin bereit für eine neue Herausforderung.“