Gut vorbereitet trotz strenger Corona-Maßnahmen. Rund ein Monat vor dem Start des Traditionsevents ist man für die 33. Auflage — wegen Corona — besonders gut gerüstet.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 08. August 2020 (02:22)
Bilder wie im Vorjahr wird es heuer nicht geben: Beim Austria Triathlon 2020 gibt es keine Fans und maximal 200 Teilnehmer pro Startwelle.
zVg.

Der Austria Triathlon in Podersdorf am See findet 2020 zum bereits 33. Mal statt und ist damit der traditionsreichste Langdistanz-Triathlon Österreichs.

Von Freitag, 4. September, bis Sonntag, 6. September, werden heuer nicht ganz so viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen wie in den vergangenen Jahren (wo stets mehr als 2000 Athleten dabei waren) am Start sein. Für ein Wochenende wird das wunderschöne Naturschutzgebiet am Neusiedler See zum Treffpunkt für die regionale, nationale und internationale Triathlon-Community.

Und vieles wird heuer nicht so sein wie gewohnt. Das Coronavirus machte den Veranstaltern zwar keinen Strich durch die Rechnung bezüglich der Austragung, dennoch müssen Organisator Daniel Döller und sein Team bei der Durchführung in diesem Jahr vieles adaptieren und noch genauer machen.

„Natürlich ist es eine ganz große Verantwortung und Herausforderung, aber auch eine einmalige Chance für das ganze Burgenland und insbesondere natürlich für Podersdorf am See. Die Vorbereitungen sind voll auf Schiene, auch wenn dieses Mal vieles anders als davor ist.“ Dass der Bewerb nicht wie die letzten Jahre ausgetragen werden kann, versteht sich in der aktuellen Situation von selbst.

Austria Triathlon heuer ohne Zuseher

Zuschauer wird es in diesem Jahr keine geben. „Dafür planen wir eine Live-Übertragung“, so Döller. Logisch auch, dass es noch umfangreichere Hygiene-Maßnahmen als sonst gibt. „Wir haben diesbezüglich ein Konzept mit den Behörden ausgearbeitet, an das wir und die Triathleten uns strikt zu halten haben“, erklärt der Veranstalter, der auch bei der Durchführung strenge Maßnahmen setzt: „Es wird mehrere Startwellen geben und maximal 200 Teilnehmer pro Startwelle. Außerdem wird es große Abstände zwischen den Wellen geben und auch die Radstrecke wird gesperrt sein, um den notwendigen Abstand zwischen den Sportlern einzuhalten. Aber das ist ja das Schöne am Triathlon-Sport, dass aus dem Reglement schon viele Vorgaben inkludiert sind.“

Das sonst so umfangreiche Rahmenprogramm fällt bei der Auflage Nummer 33 aus. Trotz der vielen Einschränkungen und Adaptierungen werden aber auch in diesem Jahr wieder zahlreiche nationale und internationale Top-Athleten wie etwa Staatsmeister Michael Weiß, Paul Ruttmann oder Vorjahrssieger Matija Avirovic an den Start gehen.