In der AKA ist durchhalten angesagt. Zahlreiche Kicker konnten zuletzt kaum oder keine Spielpraxis sammeln. Die AKA-Crew vereint dafür die Disziplin gegen das Virus.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 14. Dezember 2020 (04:14)
U16-Akademie-Trainer Ivo Smudla versteht die aktuell schwierige Situation der Nachwuchskicker, rät ihnen aber, weiter durchzuhalten.
Ivansich

Am Donnerstag versammelte Noch-Sportchef Manuel Takacs das AKA-Trainerteam zu einer Besprechung (bereits am Mittwoch wurden alle Betreuer auf Corona getestet), wo der interimistische Sportliche Leiter Hans Füzi denjenigen vorgestellt wurde, die ihn noch nicht kannten. Aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit im Burgenland sind Füzi aber sowohl viele Spieler als auch Betreuer bestens bekannt. U16-Trainer Ivo Smudla freute sich auf das Wiedersehen mit seinem langjährigen Fußballgefährten. „In der Saison 1991/92 war ich Spieler beim SC Eisenstadt und Füzi mein Coach“, blickt der Trainer-Veteran zurück. Danach begegneten sich beide immer wieder – im LAZ, im BNZ und in der AKA.

Ab nächster Woche gibt es Heimprogramm

In dieser Woche fanden die letzten Übungseinheiten für 2020 am Rasen statt, ab der kommenden Woche ist „frei“, trainiert wird nach Heimprogrammen. Bevor die Spieler aber in die Winterpause geschickt wurden, hatten die Trainer und Betreuer noch jede Menge Gespräche mit den Youngsters. Vor allem ging es darum, diejenigen bei Laune zu halten, die aufgrund der Corona-Verordnungen zu keinen Fußballakademie-Matcheinsätzen gekommen sind. Stand man nicht im Kader, war es bis Ende Oktober noch erlaubt, für seinen Stammverein im Nachwuchs- oder Amateurbereich zu spielen. So sammelten diejenigen, die in der ÖFB-Jugendliga nicht zum Zug kamen, wertvolle Spielpraxis. AKA-Testspiele waren (und sind noch) ebenfalls untersagt.

Smudla: „Ich rate jedem Spieler, durchzuhalten“

„Von normaler Arbeit kann man in dieser Situation nicht sprechen“, meint Smudla. „Ich rate aber jedem Spieler, durchzuhalten.“ Sollte sich jedoch der eine oder andere sportlich verändern wollen, könne man das nur schwer verhindern. Eng wurde es aber auch für manche aus der U18. Aufgrund der SVM-Pleite kamen die Spieler, die bereits zu den Amateuren übersiedelt waren, wieder zurück. Der eine oder andere 2004er-Jahrgang musste zusehen, wie sein Stammleiberl davonschwamm.

Das Wichtigste jedoch ist die Gesundheit. Und da gebührt allen AKA-Kickern und Betreuern für ihre Disziplin im Alltag ein Lob. Rund 90 Personen wurden bislang fünfmal getestet – alle negativ. Der immense Aufwand (begannen beispielsweise die Testungen um 14 Uhr, konnte ab 16 Uhr trainiert werden) wird wohl bleiben, ist aber für einen sicheren Spiel- und Trainingsbetrieb unbedingt notwendig.