Dorner fordert vom Bund konkrete Pläne für den Sport. Sportlandesrat Heinrich Dorner (SPÖ) zog noch der Online-Konferenz der Landessportreferenten mit Sportminister Werner Kogler ein bescheidenes Resümee. Das Gespräch blieb aus seiner Sicht unter den Erwartungen.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 22. Januar 2021 (12:23)
Sportlandesrat Heinrich Dorner
Gregor Hafner

 „Ich hätte mir erhofft, dass seitens des Bundes konkrete Vorschläge präsentiert werden, wie es im Sport weitergehen soll. Die SportlerInnen, die Sport-Verbände und die vielen ehrenamtlichen Funktionäre wollen zu Recht Antworten und Perspektiven. Die hat es leider nur bedingt gegeben“, wird der Sportlandesrat in einer Aussendung zitiert.

Dorners Ansatz: Es müsse als einen der ersten Schritte ein intelligentes Hochfahren im Nachwuchsbereich geben, und zwar parallel beziehungsweise zeitnah zur Öffnung der Schulen. „Gerade unsere Kinder und Jugendlichen leiden massiv unter den Einschränkungen der letzten Wochen und Monate. Es müssen nun rasch Lösungen auf den Tisch gelegt werden, um unserem Nachwuchs die Ausübung von Sport zu ermöglichen."

In dem Zusammenhang äußerte der Sportlandesrat auch sein Unverständnis über die fehlende Verhältnismäßigkeit bei Entscheidungen der Bundesregierung. „Niemand versteht, wieso im Amateursportbereich und für unseren Nachwuchs die Schranken unten sind und nicht einmal trainiert werden darf, aber die Liftschranken in den Schigebieten oben sind. Hier muss es klare Vorgaben geben, die einheitlich und voll nachvollziehbar sind.“ Man habe sich bei der gestrigen Konferenz jedenfalls darauf verständigt, dass die Länder ihre Ideen an den Bund schicken und dieser die Vorschläge in ein Gesamtkonzept gießen soll.

„Es braucht eine gemeinsame, gut abgestimmte Vorgehensweise. Wir sind seitens der Länder immer dazu bereit, unseren Beitrag zu leisten und den Minister tatkräftig zu unterstützen.“