Bernd Wiesberger heiß auf den Endspurt. Nach dem durchschnittlichen Auftritt beim WGC-Event in Shanghai brennt Bernd Wiesberger auf das Race to Dubai-Finale, wo er auch weiterhin in Führung liegt.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 06. November 2019 (03:51)
GEPA/Markus Fischer
Für Bernd Wiesberger beginnt jetzt die heiße Schlussphase im Race to Dubai.

„Nicht mein bestes Golf, nicht meine Woche. Ich freue mich jetzt, hier wegzukommen und nächste Woche in der Türkei frisch durchzustarten.“

Bernd Wiesberger resümierte knapp, aber treffend nach dem 49. Platz beim HSBC Championship in Shanghai. Den Sieg holte sich der Nordire Rory McIlory. Österreichs Nummer zwei, Matthias Schwab, schaffte mit Rang vier ein echtes Top-Resultat.

An China will Wiesberger jetzt gar nicht viele Gedanken verschwenden, der Fokus ist längst auf die Schlussphase in Form der ausstehenden drei Turniere beim Race to Dubai gerichtet – aktuell speziell auf die Turkish Airlines Open, wo der 34-Jährige ab morgen, Donnerstag, am Start steht. Seit Dienstag ist der Südburgenländer in der Türkei. Positiv nach Shanghai ist jedenfalls, dass die aktuelle Nummer 24 der Welt weiterhin in Führung beim Race to Dubai liegt.

Ziel: auf bekanntem Terrain vorne bleiben

Der Platz in der Türkei ist eine gewohnte Angelegenheit für Bernd Wiesberger: „Das ist eine Destination, wo ich früher als Amateur gespielt habe und dort auch viel trainiert habe - etwa in den kälteren Wintermonaten. Es ist kein Turnier, wo die Massen an Zuschauern kommen werden, aber ein solider, guter Golfplatz. Das direkte Drumherum wird entspannt sein.“ Und dass die Turkish Open für den Oberwarter auch gute Ergebnisse hergeben können, bewies der Auftritt im Jahr 2016. Damals wurde Wiesberger am Ende Vierter. So ein Ergebnis würde im Race to Duabai, also der European Tour-Saisonwertung, einen großen Schritt in Richtung Gesamtsieg bedeuten. Danach geht es zum speziellen Turnier nach Südafrika: „Den Golfplatz muss man mögen. Der hat ein ganz eigenes Design, da kommt man vom Meeresniveau von der Türkei auf knapp 1500 Meter. Man muss sich auf das schon einstellen“, meint Wiesberger. Zum Saisonabschluss geht es dann nach Dubai, wo das große Finale im Jumeirah Golf Estates von 21. bis 24. November steigt.