Regionalliga Ost fix nur mit 13 Klubs. Die neue Saison der dritthöchsten Spielstufe wird im Osten Österreichs nur mit 13 Vereinen über die Bühne gehen. Das wurde am Donnerstag fixiert.

Von RED. Erstellt am 13. August 2020 (16:56)
Symbolbild
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Durch den Rückzug des SV Mattersburg aus der Tipico Bundesliga und der Spielbetriebseinstellung samt Konkurs des SVM blieb die WSG Tirol im Oberhaus, die 2. Liga hatte aber plötzlich nur noch 15 Vereine am Start. Eine Liga darunter fielen wiederum die SVM Amateure aus dem Feld, wodurch die Regionalliga Ost von ursprünglich 15 auf 14 Teams reduziert war.

Weil Rapid II bereit für den Gang aus der RLO in die 2. Liga war, drohte die Ostliga im Fall eines "OK" des ÖFB-Präsidiums gar auf 13 Vereine zu schrumpfen. Parallel aber war die geplante Aufstockung der Liga auf 16 Teams (mit je drei Vertretern aus den jeweiligen Landesverbänden Wien, Niederösterreich und dem Burgenland) ein rechtlicher Hemmschuh, wodurch das Szenario einer 13er-Liga nun Realität ist, wie der Österreichische Fußball-Bund im Zuge einer Presseaussendung verlautbarte:

"Das ÖFB-Präsidium hat dem Antrag der Österreichischen Fußball-Bundesliga stattgegeben, somit spielt der SK Rapid II in der Saison 2020/21 in der HPYBET 2. Liga. Die beteiligten Landesverbände haben sich sehr bemüht, für die Regionalliga Ost eine Lösung mit 16 Vereinen zu finden, die Rechtssicherheit bietet. Das war leider nicht möglich.   Beispielsweise haben aus dem Burgenland sowohl der ASV Siegendorf (Tabellenführer zum Zeitpunkt des Abbruchs) als auch der FC Deutschkreutz (Herbstmeister) den Aufstieg in die Regionalliga für sich beansprucht. Weiters führt der Simmeringer SC bereits mehrere Gerichtsverfahren gegen den ÖFB, da er die Abbruchsentscheidung des ÖFB-Präsidiums nicht akzeptiert und den Aufstieg von der 2. in die 1. Wiener Landesliga einklagt. Vor diesem Hintergrund war eine Aufstockung der Regionalliga Ost nicht durchführbar."