„Wollen uns freie Tage erkämpfen“. Headcoach Horst Leitner hofft am heutigen Donnerstag auf das entscheidende 3:0 im Duell mit St. Pölten.

Von David Marousek. Erstellt am 08. April 2021 (01:22)
Mit 23 Punkten war Kapitän Sebastian Käferle Topscorer am Feld. Zusätzlich brachte er sechs Assists ins Offensivspiel der Gunners ein.
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Nur noch einen Sieg sind die Gunners davon entfernt, sich eine wohlverdiente Ruhepause gönnen zu dürfen. Nach zwei Erfolgen gegen St. Pölten im Best-of-Five kann schon am heutigen Donnerstag eine Entscheidung herbeigeführt werden. „Wenn es halbwegs solide läuft, dann sind wir durch. Beim ersten Match haben wir sie kalt erwischt, im zweiten Duell waren wir anfangs nicht scharf genug, dann haben wir sie niedergekämpft“, so Headcoach Horst Leitner. Eine Tugend, die für Leitner die Identität der Gunners darstellt: „Wenn du das Kämpferische nicht hast, dann bist du kein Burgenländer, sondern ein Wiener“, scherzte der Coach.

„Hoffe, die Liga hat da nicht etwas vor“

Das 3:0 und der Aufstieg in das Halbfinale wären für den Headcoach der Idealfall. Somit könnte man sich ein paar spielfreie Tage gönnen und hätte vielleicht einen Fitnessvorteil gegenüber der Konkurrenz. „Wir wollen uns freie Tage erkämpfen“, erklärt Leitner. Dabei hofft der Headcoach, dass der Basketballverband nicht auf die Idee kommt, die entscheidenden Spiele vorzuziehen: „Ich hoffe, die Liga hat da nicht etwas vor. Das wäre wettbewerbsverzerrend.“ In Spiel drei können die Gunners erneut nicht auf den langzeitverletzten Terrence Bieshaar zurückgreifen. Auch Lawrence Alexander fällt noch länger aus. Für „LA“ gibt es jedoch berechtigte Hoffnungen, dass er im Laufe des Halbfinales wieder einsteigt. „Theoretisch könnte er bis zum Ende des Halbfinales wieder dabei sein. Aber da müssen wir auch schauen, ob im Knie alles hält“, erklärte Leitner. Magdy Abou-Ahmed ist mit einer Bänderverletzung im Sprunggelenk angeschlagen, wird aber dabei sein. Kapitän Sebastian Käferle ist trotz Verkühlung am Start.