BFV-Neuwahlen: Eine Vorlage steht . Am 1. März findet die Hauptversammlung statt. Bislang gibt es einen Wahlvorschlag für den Verbandsvorstand.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 16. Januar 2020 (06:09)
Dritte Periode könnte folgen: Gerhard Milletich ist wieder als BFV-Präsident nominiert.
BVZ

Politisch hat uns derzeit die bevorstehende burgenländische Landtagswahl am 26. Jänner voll im Griff. Sportpolitisch geht es in weiterer Folge Schlag auf Schlag: Schließlich wird am 1. März bei der Hauptversammlung des größten Fachverbands des Landes, dem Burgenländischen Fußballverband (BFV), im Kulturzentrum Eisenstadt neu gewählt.

Abgestimmt wird dann über die Verbandsspitze, also den Vorstand mit dem Präsidenten. Dabei hat der dafür beauftragte Wahlausschuss auch einen entsprechenden Vorschlag erarbeitet. Dem Ausschuss gehören der Vorsitzende Konrad Renner, Burgenlandligaobmann Josef Pekovics sowie die drei Gruppenobmänner Joachim Wild (Nord), Kurt Lipovits (Mitte) und Josef Hafner (Süd) an.

Der Vorschlag (siehe ganz unten) unterscheidet sich zum aktuellen Vorstand an zwei Positionen. Statt Schriftführer Josef Bauer ist nun Harald Schermann nominiert. Der stellvertretende Direktor der Wirtschaftskammer Burgenland (Vereinszugehörigkeit ist der UFC Mannersdorf) wurde im Wahlausschuss von Gruppe Mitte-Obmann Lipovits als Schriftführer vorgeschlagen und dann im Zuge einer geheimen Abstimmung (laut BFV-Protokoll mit 4:1-Stimmen) auch gewählt. Hintergrund: Lipovits wollte, wie er gegenüber der BVZ bestätigte, bei der Gruppenzugehörigkeit der BFV-Vorstandsmitglieder mehr Ausgewogenheit.

Auch bei der Position der Frauenfußballreferentin hat der Wahlausschuss eine neue Person ins Rennen geschickt. Statt Monika Kuster aus Pama ist nun die Windenerin Yvonne Lindner nominiert.

Bis zur Hauptversammlung finden jetzt noch die jeweiligen Gruppensitzungen sowie die Burgenlandligasitzung statt, in deren Rahmen ebenfalls die Führungspositionen gewählt werden. Außerdem schickt jede Gruppe einen Kandidaten als BFV-Vizepräsidenten ins Rennen – hier gibt es im Vergleich zur letzten Wahl keine Veränderungen. Somit scheint aktuell einmal alles auf Schiene.

Ändern kann sich die Lage freilich insofern noch, als Gegenvorschläge (die von zumindest zehn Prozent der jeweiligen Vereine gestützt sein müssen) eingebracht werden könnten – entweder innerhalb der nötigen Frist (bis drei Wochen vor der jeweiligen Wahl), oder sogar auch noch vor Ort. Dann allerdings nur, wenn es eine entsprechend breite Unterstützung gibt. In diesem Fall müsste es eine Zweidrittelmehrheit geben, damit es überhaupt zu einer Abstimmung kommt.

Zu Redaktionsschluss gab es jedenfalls noch keine Gegenvorschläge. An der Spitze des Wahlausschuss-Vorschlags als BFV-Präsident nominiert ist Gerhard Milletich. Der Parndorfer würde im Fall seiner Wahl in die dritte Amtsperiode gehen und sagt im Vorfeld: „Es wäre hier sicher ein sehr kompetentes Team am Werk.“