Plattform für die Theresianum-Mädls

Erstellt am 05. Dezember 2022 | 05:02
Lesezeit: 2 Min
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Sportlandesrat Heinrich Dorner (hinten, r.), Bildungslandesrätin Daniela Winkler (hinten, l.), Trainer Matthias Müller (l.), Betreuerin Beate Knor (2.v.l.), Schulqualitätsmanagerin Michaela Seidl (3.v.l.), der ehemalige langjährige Trainer Christoph Schalling (3.v.r.), die Real Girls Play Soccer-Leiterinnen Yvonne Lindner (2.v.r) und Nina Potz (r.), MS Theresianum-Direktor Johannes Pachinger (hinten, M.) sowie die kickenden Youngsters.
Foto: Land Bgld.
Landesweit die Nummer eins der „Mädchenfußballliga“ (das Pendant zur Schülerliga der Burschen) sowie Platz zwei bei der Bundesmeisterschaft in Neusiedl/See: Die Fußball-Mädchen der Mittelschule Theresianum Eisenstadt können auf ein tolles sportliches Jahr 2022 zurückblicken.

Grund genug, dass die zuständigen Landesräte für Sport (Heinrich Dorner) und Bildung (Daniela Winkler) zuletzt die Erfolgs-Crew besuchten und sie für ihre Leistungen auszeichneten. „Das ist ein wichtiger Schub, um den Mädchenfußball im Burgenland auch auf Vereinsebene weiter voranzutreiben“, waren sich Dorner und Winkler einig. Denn freilich soll die Entwicklung des Mädchenfußballs generell vorangetrieben werden – das Theresianum leistet hier einen wichtigen Teil. Mittlerweile haben sich an den diversen Schulen einige Teams gebildet. Organisatorisch kann hier das Team von „Real Girls Play Soccer“, dem vom BFV in Kooperation mit der Bildungsdirektion umgesetzten Projekt zur Förderung des Mädchenfußballs im Burgenland, auch zufrieden bilanzieren – wurde doch vermehrt eben mit den Schulen zusammengearbeitet. Yvonne Lindner, Projektleiterin und BFV-Frauenfußball-Referentin, zur Entwicklung: „Im ersten Jahr haben sich 13 Mittelschulen für die unverbindliche Übung Mädchenfußball angemeldet. Heuer sind es bereits 20. Das ist eine tolle Entwicklung und eine absolute Rechtfertigung und Bestätigung, dass es der richtige Schritt war, diese Stunden anzubieten.“ Auch bei der Mädchenfußballliga ist die Zahl aus dem Vorjahr (12) heuer mehr als verdoppelt worden, 25 Schulen (inklusive Gymnasien) waren dabei.

Sehr zur Freude von Lindner: „Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. Das heißt konkret, der nächste Step muss sein, diesen vielen Mädchen auch zusätzlich zum Schulfußball im Verein das Fußballspielen zu ermöglichen. Unser großer Appell an die Vereine lautet: Ladet die Mädchen zu eigenen Mädchentrainings ein, investiert in die Zukunft. Diese wird auch weiblich sein.“