Szegner ist beim NSC nicht wegzudenken. Neusiedls Defensivmann Markus Szegner (22) ist seit Jahren eine Konstante. Er verpasste im Herbst nur ein Spiel.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 22. Februar 2020 (06:11)
Beständig seit vier Jahren. Markus Szegner glänzt seit Jänner 2016 im Trikot des SC Neusiedl/ See. Foto: Ivansich
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„Ein wenig mehr Konstanz sollten wir reinkriegen in unser Spiel“, meint Neusiedls Linksverteidiger Markus Szegner im Rückblick auf den Herbst. „Vieles war gut, vor allem der Start und die Auftritte gegen die sogenannten Top-Teams waren durchaus in Ordnung. Im Verlauf der Hinrunde haben wir dann leider ein paar schwächere Partien hingelegt, da war am Ende mehr drin.“

„Er ist ein absoluter Leistungsträger“

Konstanz gibt es hingegen, was die Startelf-Einsätze des 22-Jährigen aus Pama betrifft. Bis auf das Auswärtsspiel beim Sportclub — wo Szegner als angehender Polizist berufsbedingt fehlte — stand der Abwehrrecke immer in der Neusiedler Startelf. Seit mittlerweile vier Jahren kickt er, der aus dem Nachwuchs des UFC Pama stammt und über die Fußballakademie Burgenland von Mattersburg den Weg in die Seestadt fand, in Neusiedl. Dort hat er noch einiges vor.

Kurzfristig ist klar: „Wir wollen eine starke Rückrunde spielen und so schnell wie möglich jegliche Abstiegssorge wegbekommen. Am besten wäre es einen ähnlichen Start wie im Sommer hinzulegen, dann kann man schon entspannter in den Rest der Meisterschaft gehen.“ Seinen Teil will der Verteidiger dazu beitragen: „Ich werde versuchen, so wie immer zu spielen und der Mannschaft dabei so gut es geht zu helfen“, meint der junge Kicker, der mittlerweile schon mehr als 100 Regionalliga Ost-Einsätze in den Beinen hat.

„Ein richtig zuverlässiger Spieler, der immer 100 Prozent gibt und charakterlich herausragend ist“, spricht NSC-Manager Lukas Stranz in den höchsten Tönen vom Fixpunkt in Neusiedls Viererkette und fügt an: „Genau solche Spieler wünscht man sich. Er kommt aus der Region und verkörpert vieles, wofür der Verein steht.“

In eine ähnliche Kerbe schlägt NSC-Trainer Sascha Steinacher: „Wenn man über den „Szegi“ etwas Schlechtes finden will, dann begibt man sich auf eine lange Suche. Er ist ein durch und durch feiner Kerl. Da gibt es nichts zu rütteln. Sportlich braucht man auch nicht viel sagen, das liegt auf der Hand. Er ist enorm wichtig für uns, ein absoluter Leistungsträger, der noch dazu aus dem Umfeld kommt.“