Burgenland-Rundfahrt: Ein Traditions-Rennen. Am Sonntag blickt nicht nur die burgenländische Radwelt auf Neudörfl, Sigleß, Bad Sauerbrunn und Pöttsching.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 31. Juli 2021 (05:09)
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Vorfreude. Die rot-goldene Verbandsspitze im Radsport, Präsident Michael Knopf (l.) und Vize Edi Berlakovich, fiebern dem Höhepunkt des Burgenländischen Radsport-Jahres entgegen.
Bernhard Fenz, Bernhard Fenz

Die vierte Station der ÖRV-Radliga 2021 (Leonding, Vorarlberg und Graz waren die bisherigen Austragungsorte) ist gleichzeitig der Höhepunkt des burgenländischen Radsport-Jahres — die Burgenland-Rundfahrt. Zum bereits 59. Mal wird dieser Traditionsbewerb ausgetragen und bringt auch heuer wieder jede Menge Spannung mit sich. Gefahren wird, so wie 2020, im Bezirk Mattersburg.

Im Unterschied zum Vorjahr, wo coronabedingt vor leerer Kulisse gefahren wurde, sind am Sonntag aber Zuschauer erlaubt — und die können sich auf einer selektiven Strecke Spitzensport ansehen. Neudörfl ist dabei sowohl Start- als auch Zielort.

„Die Burgenland-Radrundfahrt ist traditionell weit über unsere Grenzen bekannt und seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil im Terminkalender. Mit der 59. Auflage sind wir auch wieder in die Rennserie der ÖRV Rad-Bundesliga eingebunden. Nach der erfolgreichen Österreichischen Staatsmeisterschaft 2020 freuen wir uns, nun die Burgenland-Rundfahrt wieder im Bezirk Mattersburg durchzuführen“, so Vizepräsident und Organisator Edi Berlakovich.

„Anspruchsvoller und spannender Bewerb“

Auch der Burgenländische Radsportverbands-Präsident Michael Knopf freut sich auf ein anspruchsvolles Rennen: „Ich wohne ja unweit von der Strecke, bin die mehrmals abgefahren und wenn dann Wind hinzukommt, dann wird es ein extrem spannendes Rennen.“

Die finalen Vorbereitungen auf das Radsport-Event laufen jedenfalls voll auf Schiene: „Wir sind auch dank vieler Unterstützer und Mithelfer bestens auf die Burgenland-Rundfahrt vorbereitet und blicke optimistisch auf den Sonntag“, ergänzt Berlakovich.

ÖRV-Generalsekretär Rudolf Massak betont zusätzlich die Wichtigkeit der Bewerbe in Corona-Zeiten: „Wir haben uns sehr bemüht in diesen Zeiten, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Mit neuen Formaten, Zeitfahren und Radsport ist eben eine Sportart, wo der Athlet jede Woche ein Rennen bestreiten sollte.“ Einer dieser Athleten wird der Pinkafelder Stefan Böll sein, der als rot-goldener Lokalmatador auch ganz vorne mitfahren könnte.