Ostliga 2020/2021 mit nur 15 Vereinen. Nach der Sitzung der Paritätischen Kommission steht fest: In der neuen Spielzeit wird der Platz von Ebreichsdorf nicht nachbesetzt - die drei Verbände Wien, Niederösterreich und Burgenland blockierten sich dabei gegenseitig.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 08. Juni 2020 (18:44)
Der Burgenländische Fußballverband (im Bild Präsident Gerhard Milletich) suchte so wie Wien und Niederösterreich um den freien Platz in der Regionalliga Ost an. Letztlich erhielt kein Antrag eine Mehrheit - die Ostliga wird also in der nächsten Saison nur mit 15 Teams gespielt.
Martin Ivansich

Durch den freiwilligen Rückzug des ASK Ebreichsdorf wurde in der 16 Vereine starken Regionalliga Ost das Feld auf 15 Teams dezimiert. Aufgefüllt wird die Liga aber nicht, wie in einer Sitzung der Paritätischen Kommission nun fixiert wurde. Hintergrund: Alle drei involvierten Verbände (Wien, Niederösterreich, Burgenland) suchten per Antrag um den freien Platz an.

Drei wollten, keiner durfte letztlich . . .

Und wenn drei Verbände um einen Platz buhlen, wird es eng. Weil logischerweise kein Antrag eine Mehrheit erhielt, bleibt somit der Status quo erhalten. Die Regionalliga Ost wird demnach in der kommenden Saison mit 15 Teams gespielt.

Gerhard Milletich, Präsident des Burgenländischen Fußballverbands (BFV): "Wir haben so wie Wien und Niederösterreich um den Platz angesucht, letztlich gab es keine Mehrheiten. Das ist zur Kenntnis zu nehmen."