Wiener Viktoria: ASV Draßburg kommt zur Heimpremiere. Wiener Viktoria hat seinen Kunstrasen-Platz generalsaniert und feiert am Samstag Platz-Eröffnung.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 06. September 2019 (05:38)
BVZ
Lukas Kornholz und seine Mannschaftskollegen spielen am Samstag auf Kunstrasen.

In der Wiener Fußballszene ist es durchaus üblich die Meisterschaftsspiele auf Kunstrasen auszutragen. Auch der kommende Draßburg-Gegner SC Wiener Viktoria war die letzten Jahre bei seinen Heimspielen immer auf Kunstrasen aktiv. Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr wurde dem Klub eine Generalsanierung vorgeschrieben.

Da sich die Fertigstellung des neuen Belages bis zum Saisonstart der Regionalliga Ost zeitlich nicht ausgegangen ist, spielte der von Österreichs Fußball-Legende Toni Polster betreute Klub bisher seine fünf Auftaktspiele allesamt auswärts. Club-Managerin Sandra Wilhelm: „Vermutlich auch ein Grund, dass es bisher sportlich nicht so gut gelaufen ist.

Jetzt freuen sich die Burschen endlich zuhause spielen zu können. Und auch die Vereinsleitung ist froh, dass wir jetzt zuhause trainieren können, da der Trainingsbetrieb bis jetzt natürlich mit hohen Kosten verbunden war.“

Die Tabellensituation kann so manchen Draßburg-Fan täuschen: Zwar liegt Viktoria momentan mit drei Punkten am letzten Tabellenplatz, doch bei einem Heimsieg überholen die Wiener die Lederer-Elf. Dass auf Kunstrasen gespielt wird, sieht Draßburgs Sportlicher Leiter Thomas Mandl als großes Plus für den Gegner: „Natürlich ist es ein großer Vorteil für die Wiener, aber wir haben definitiv auch Spieler in unseren Reihen, die sich auf Kunstrasen wohlfühlen.“