Burgenland-Duo bei Weltreiterspielen am Start. Der Mattersburger Markus Morawitz und die Siegendorferin Daniela Fritz sind bei der WM des Reit- und Fahrsports in den Bewerben Reining und im Voltigieren am Start.

Von Bernhard Fenz. Erstellt am 12. September 2018 (03:39)
GEPA/Walter Luger (Morawitz) bzw. Sportpool (Fritz)
Der Mattersburger Markus Morawitz (links) startet im Reining, der Western-Dressur. Für die Siegendorferin Daniela Fritz (rechts) geht es am Samstag zum Voltigieren ab in die USA. Foto: GEPA (Morawitz) bzw. Sportpool (Fritz), Collage BVZ

Heute, Mittwoch, starten im US-Bundesstaat North Carolina, konkret im Tryon International Equestrian Center in Mill Spring, die 8. Weltreiterspiele. Bei den Weltmeisterschaften des Reit- und Fahrsports werden im Zuge dieses Mega-Events bis 23. September insgesamt 29 Medaillen in acht Disziplinen (Springreiten, Paradressur, Dressur, Voltigieren, Reining, Vielseitigkeit, Distanzreiten und Fahren) vergeben.

GEPA/Walter Luger
Reining. Der Mattersburger Markus Morawitz startet in der Western-Dressur.

Aus dem Burgenland startet der Mattersburger Markus Morawitz im Reining, also in der Western-Dressur.

Ihm traut Burgenlands Pferdesportverbands-Chef Dietrich Sifkovits – er ist auch Generalsekretär des Österreichischen Pferdesportverbands – vor allem in der Mannschaft einiges zu: „Da sehe ich unser Team ganz weit vorne.“

Fritz erst seit kurzem fix im WM-Aufgebot

Während Morawitz und Co. schon in der Anfangsphase der Weltreiterspiele im Einsatz sind, fliegt die Siegendorferin Daniela Fritz erst am Samstag mit dem Voltigier-Team in die USA. Sie ist dann kommende Woche im Einzel am Start – die Einberufung kam vor etwas mehr als zwei Wochen und war überraschend. „Eigentlich wäre ich nur auf Platz vier und somit nicht dabei, eine nominierte Starterin (Jasmin Lindner, Anm.) hat aber die internationale Qualifikation nicht, darum wurde ich nun nachnominiert.“

Sportpool
Voltigieren. Für die Siegendorferin Daniela Fritz geht es am Samstag ab in die USA.

Die Freude über ihre mittlerweile zweite Teilnahme bei Weltreiterspielen ist für die 23-Jährige freilich groß, auch wenn sie sich durch die spontane Einberufung im Vorfeld nicht so intensiv vorbereiten konnte. Was sie sich erwartet? „Ich hoffe, dass ich mein Potenzial abrufe. Die Konkurrenz kann ich schwer einschätzen.“ Nachsatz: „Ich weiß nur, dass alle sehr gut sind.“

Nicht dabei ist in den USA übrigens Dressurreiterin Belinda Weinbauer. Pferd Söhnlein Brilliant wurde von seiner Besitzerin nicht freigegeben, außerdem befindet sich Weinbauers Vater derzeit in einem gesundheitlich angeschlagenen Zustand: „Mir war das deshalb gar nicht so unrecht. Es hätte nichts gebracht, wenn ich dort nicht den Kopf frei habe.“

Ein weinendes Auge ist bei der Sieggrabenerin aber dabei: „Die Weltreiterspiele sind für jeden das Wichtigste. Aber ein paar Dinge haben jetzt gerade nicht gepasst und dann braucht man es auch nicht erzwingen.“ Nächstes Ziel: die Staatsmeisterschaft Ende September.