Burgenlandliga soll unterbrochen werden. Zahlreiche Vereine wandten sich an den BFV. Die Forderung: unterbrechen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2020 (18:34)
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Es machte am Dienstag die Runde im Fußball-Unterhaus: ein Schreiben, das innerhalb der Burgenlandliga-Vereine kursierte und an den Burgenländischen Fußballverband (BFV) gerichtet war – siehe Faksimile. Die Konklusio des Anliegens ist jedenfalls, dass der BFV die Meisterschaft bis auf weiteres unterbrechen solle.

Ligaobmann Josef Pekovics: „Ich verstehe natürlich die schwierige Situation, denke aber, dass es der falsche Weg wäre, jetzt alles dichtzumachen.“ Natürlich werde man die Anliegen der Vereine ernst nehmen, das sagt auch Verbands-Präsident Gerhard Milletich, aber: „Meine große Sorge ist, dass wir womöglich wieder keine Meister haben, wenn wir nicht jetzt die Gelegenheit nützen und den Herbst fertigspielen.“ Zu unsicher seien die weiteren Prognosen, um sich darauf verlassen zu können, dass ab März oder April wieder Normalbetrieb herrsche. Übrigens: Nicht alle Burgenlandliga-Klubs haben die Aufforderung unterschrieben, weshalb die totale Einstimmigkeit des Anliegens nicht gegeben ist.