Nach der WM zählt nur noch Olympia. Burgenlands Segler blicken zwar auf keine großartige WM zurück, dafür voller Zuversicht Richtung Olympia.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 21. Februar 2020 (04:03)
Ein guter Abschluss.Tanja Frank und Lorena Abicht konnten am Ende der WM ihre Klasse aufblitzen lassen.
Mustill

Am Ende blieben Top-Ergebnisse bei der Weltmeisterschaft in Australien für Burgenlands Segler aus. Natürlich kein Grund zur Freude für die Sportler, die aber in Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio den Titelkämpfen vor Geelong gar nicht den ganz großen Stellenwert gaben: „Weil die Bedingungen hier ganz andere sind als im Sommer in Japan“, erklärt Nacra17-Steuermann Thomas Zajac, der mit Barbara Matz diesmal als Gesamt-Zwölfter die Goldflotte knapp verpasste.

Das zweite Nacra17-Gespann, Laura Farese und Matthäus Zöchling, holte den einzigen burgenländischen Wettfahrt-Sieg, klassierte sich als eines der jüngsten Teams am Ende auf Rang 26 und war mit dem ersten WM-Auftritt letztlich durchwegs zufrieden. Wie bei den Ozeanienmeisterschaften gewannen die Youngsters auch diesmal die U23-Wertung.

„Insgesamt ist es schön, dass wir den U23-Titel gewonnen haben. Bei wenig Wind konnten wir gut mithalten und der erste Wettfahrtsieg war sowieso etwas Besonderes“, resümierte Steuerfrau Farese.

Die 49erFX-Seglerinnen Tanja Frank und Lorena Abicht verbesserten sich am Schlusstag noch auf Platz 20, Yachtclub Podersdorf-Athletin Angelika Kohlendorfer wurde mit Lisa Farthofer 39.

„Mit dem Abschluss sind wir zufrieden. Die strategischen Entscheidungen und die Technik bei mehr Wind haben gepasst. Durch die zwei fehlenden Renntage hatten wir leider keine Chance mehr, uns noch weiter noch vorne zu arbeiten“, analysiert Vorschoterin Abicht, für die ab nun — so wie für alle qualifizierten burgenländischen Boote – nur mehr Olympia im Fokus steht.