Julia Dujmovits: „Medaille hat keine Priorität“. Die Sulzerin startet bei der Weltmeisterschaft in Rogla als Außenseiterin.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 27. Februar 2021 (02:22)
Blick Richtung Titelkämpfe in Rogla. Julia Dujmovits erwartet bei der WM weiche Pistenverhältnisse.
ÖSV

Bei den Österreichischen Meisterschaften auf der Gerlitzen in Kärnten meldete sich Julia Dujmovits mit starken Leistungen zurück. Für die 33-Jährige war es zugleich die letzte Chance, sich vor der Weltmeisterschaft in Slowenien (1./2. März) mit ihrer (österreichischen) Konkurrenz zu messen. „Ich habe auch versucht, neue Schwünge zu testen, daher waren die Rennen sehr wichtig für mich“, resümiert die Sulzerin, die im Parallel-Riesentorlauf und im Parallel-Slalom an den Start ging. In Letzterem probierte sie auch ein neues Board aus. Die spätere Ausbeute? Platz zwei und drei.

Dujmovits: Motivation für nächste Aufgaben

„Die Bedingungen auf der Piste in Kärnten waren weich. Es ist leicht möglich, dass wir in Rogla ähnliche Verhältnisse vorfinden, da mit höheren Temperaturen zu rechnen ist.“ Wichtig war jedenfalls, dass Julia Dujmovits in der Qualifikation eine gute Zeit über die Piste brachte, „und ich mit jedem Lauf schneller wurde. Das gibt mir Motivation für die kommenden Aufgaben.“ Bis zum Start der Weltmeisterschaft in Slowenien, wo sie im Parallel-Riesentorlauf und Parallel-Slalom an beiden Tagen an den Start geht, schiebt sie nun noch ein Training in Haus im Ennstal ein. WM-Ziele?

„Eine Medaille hat für mich keine Priorität. Wichtig ist, dass ich schnelle Quali-Zeiten fahre.“ Ab dann sei ohnehin vieles möglich, wenn einmal die Basis passt. Die Voraussetzungen haben sich dabei geändert, denn die Olympiasiegerin von 2014 dürfte mit hoher Startnummer in die Rennen gehen. Ein Unterschied zu vorherigen Groß-Events. „Ich lege Wert auf die erste Quali. Dort sollte der Speed passen.“