Kim Kühbauer hat zwei Pokale im Gepäck. Kim Kühbauer feierte in Israel zehn Einzelsiege und holte damit zwei Turniersiege.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 17. April 2021 (01:12)
Gratulanten. ÖTV-Trainer Franz Kresnik (l.) und ÖTV-Betreuerin Stephanie Hirsch (r.) präsentieren die doppelte Turniersiegerin Kim Kühbauer.
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Die Wulkaprodersdorferin ließ ihrem Premierensieg auf ETA-Ebene gleich den zweiten folgen. Während es für den Turniersieg beim Kategorie 3-Turnier in Ramat Hasharon 60 Punkte für die Rangliste gab, brachte jener beim zweiten Auftritt in Akko 80 Zähler und damit einen weiteren gewaltigen Sprung in der U14-Rangliste. Dort wird Kühbauer nämlich bei der nächsten Aktualisierung unter den besten 40 Mädels zu finden sein.

„Ein schöner Nebeneffekt, aber nicht mehr“, meint Mutter Ingrid. Über allem steht aktuell die Entwicklung ihrer Tochter. Und da gelang trotz Pandemie zuletzt ein großer Schritt. „Vor allem mental ist Kim sehr stark geworden“, so Ingrid Kühbauer. Der Beweis: Fünf von zehn Siegen holte die 13-Jährige im dritten Durchgang.

Auch ein 0:3-Rückstand im dritten Satz des Viertelfinales gegen die Französin Eleejah Inisan konnte die Rechtshänderin nicht auf ihrem Weg zum Sieg in Akko stoppen. Das Semifinale und das Endspiel waren dann klare Angelegenheiten. „Ich war im zweiten Finale schon viel lockerer als noch vor einer Woche“, erklärt Kim Kühbauer das 6:2, 6:3 gegen Sapir Cohen (ISR). Für die Rohrbacherin Leonie Rabl war im Achtelfinale Endstation. Die Deutsche Sophia Ksandinov gewann nach hartem Kampf mit 6:2, 4:6, 3:6.