Kühbauer erstmals in einem ETA-Finale. Die Wulkaprodersdorferin Kim Kühbauer erreichte beim Tennis Europe Turnier in Budapest das U14-Endspiel der Mädchen.

Von Dietmar Heger. Erstellt am 21. November 2020 (02:12)
Finalpremiere. Kim Kühbauer erreichte beim U14-Turnier in Budapest ihr erstes Finale auf ETA-Ebene.
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Nach Rang drei in Marburg Ende September gelang Kim Kühbauer in Budapest der Einzug ins Einzelfinale der U14-Mädchen. Die Wulkaprodersdorferin spielte sich nach einem Freilos mit drei Siegen souverän ins Finale, zeigte sich in ihrem ersten Endspiel auf ETA-Ebene gegen die Ungarin Viktoria Varga allerdings ziemlich nervös.

Darum fand die BTV-Hoffnung in Durchgang eins gar nicht ins Spiel und musste diesen schließlich mit 0:6 abgeben. Im zweiten Satz wendete sich das Blatt, Kühbauer diktierte und gewann mit 6:2. Nach einem schnellen 0:3 in der Entscheidung folgten enge Games, doch zu einem Spielgewinn sollte es für Kühbauer nicht mehr reichen. „Leider konnte ich heute nie an die gute Leistung im Semifinale anküöpfen“, meinte das BTV-Talent nach dem Finalspiel. Ebenfalls in Ungarns Hauptstadt am Start war Leonie Rabl. Die Rohrbacherin verlangte im Viertelfinale Kühbauers Finalgegnerin Viktoria Varga alles ab, musste sich letzten Endes aber mit 6:4, 5:7 und 2:6 geschlagen geben.

Stark. Leonie Rabl brachte Turnier-Siegerin Viktoria Varga im Viertelfinale an den Rand einer Niederlage.
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Szenenwechsel: Als einziges BTV-Ass mischte David Pichler im Hauptbewerb der Österreichischen Hallenmeisterschaften im Colony Club in Wien mit. Im Einzel scheiterte der Osliper im Achtelfinale am aufstrebenden Salzburger Lukas Neumayer, vergab dabei im ersten Satz bei 5:2 allerdings einen Satzball. „Den hätte ich wohl verwerten müssen, um das Spiel in meine Richtung zu lenken“, meinte der Nordburgenländer nach dem 5:7 und 2:6. Im Doppel mit Patrick Ofner ließ Pichler ebenfalls eine große Chance liegen. Trotz 8:3 und 9:8-Führungen im Match-Tiebreak unterlag man den späteren Siegern Dominik Wirlend und Paul Holzinger 6:4, 3:6 und 10:12.

Pichler holte sich den Titel im Mixed-Bewerb

Im Mixed-Bewerb sah es für Pichler und Partnerin Yvonne Neuwirth im Semifinale gegen Joachim Kovacs und Claudia Gasparovic gar nicht gut aus. Beim Stand von 2:4, 2:2 und 0:40 standen die Zeichen auf Niederlage. Zumal Kovacs zum Aufschlag gekommen wäre. Das Game konnte aber gehalten werden, der Satz im Anschluss mit 4:3 gewonnen und schließlich auch das entscheidende Match-Tiebreak mit 10:3 gewonnen werden. Im Endspiel setzte sich die topgesetzte Paarung gegen Lukas Krainer und die Neudörflerin Alina Michalitsch, die für den NÖTV antritt, mit 4:3 und 4:2 durch.

Mixed-Sieger. Yvonne Neuwirth und David Pichler holten sich im Colony Club den Sieg bei den Österreichischen Hallenmeisterschaften.
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