Der Meister war zu stark für den SVM. Mit einem 2:1-Sieg gegen Hartberg im Gepäck ging es für die Mattersburger zum Meister nach Salzburg. 

Von Martin Ivansich. Erstellt am 04. August 2019 (19:14)
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Der Plan der Burgenländer, das Spiel lange offen zu halten,  war schon nach elf Minuten dahin. Zwei schnelle Salzburger Tore leiteten den klaren Sieg der Bullen, die am Ende einen souveränen 4:1-Erfolg einfuhren.

Tabelle der Tipico Bundesliga

SALZBURG –  MATTERSBURG 4:1.

Mattersburg-Trainer Franz Ponweiser stellte sein Team an vier Positionen gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Hartberg um. Martin Pusic, Lukas Rath und Julius Ertlthaler standen diesmal ebenso in der Startelf wie Raffael Behounek, der seine Bundesliga-Premiere feierte. Nedeljko Malic, Patrick Bürger und Christoph Halper saßen diesmal auf der Bank, Andreas Kuen war so wie Andreas Gruber gar nicht im Kader.

Das Japan-Duo der Salzburger sorgte dann für einen Doppelschlag binnen weniger Minuten. Zunächst brachte Takumi Minamino (8.) die Heimischen in Führung, kurz später führte eine Koproduktion von zwei Ex-Mattersburgern zum 2:0. Eine Flanke von Patrick Farkas vollendete Masaya Okugawa per Kopf und warf damit das taktische Konzept der Burgenländer über den Haufen. Danach fand Mattersburg besser ins Spiel, musste aber noch vor der Pause einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Ein Haaland-Elfer sorgte für das 3:0 der Salzburger.

Nach dem Seitenwechsel zunächst ein unverändertes Bild: Salzburg dominerte und traf abermals. Patson Daka war zur Stelle und erzielte das 4:0. Kurz später tauchten dann auch die Mattersburger einmal im Strafraum der Gastgeber auf. Junuzovic brachte Ertlthaler zu Fall, die logische Folge Elfmeter. Wie schon zuletzt gegen Hartberg übernahm Martin Pusic die Verantwortung und verwandelte erneut – 4:1. In der Folge hielt Mattersburg dagegen und betrieb Schadensbegrenzung, an der Niederlage war aber freilich nichts mehr zu ändern. Weiter geht es für die Elf von Trainer Franz Ponweiser am kommenden Sonntag mit dem Heimspiel gegen die bislang punktlose Wiener Austria.