SV Mattersburg erzwingt Sieg gegen Innsbruck. So richtig glänzte der SVM im Heimspiel gegen die Innsbrucker nicht. Dafür zeigten Kapitän Nedeljko Malic und Co. viel Willen und belohnten sich dafür am Ende noch mit drei Punkten. Die Fans mussten dabei aber lange zittern, die entscheidenden Tore fielen erst in der Schlussminute bzw. in der Nachspielzeit.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 20. April 2019 (19:19)

Wie schon eine Woche zuvor gegen Rapid begann Tino Casali für den verletzten Markus Kuster im Tor. Lukas Rath kehrte nach seiner Sperre zurück in die Startelf. Ebenso wie Kapitän Nedeljko Malic  und Alois Höller.  Mattersburg tat sich in der Anfangsphase schwer, kam nur  mühsam in die Gänge. Innsbruck hatte  mehr vom Spiel, vor allem Standardsituationen.

7:2 war das Eckballverhältnis für die Gäste aus Tirol im ersten Spielabschnitt. Und aus einer dieser Ecken fiel dann das Führungstor. Allerdings nicht für Innsbruck,  sondern für die Hausherren. Nach einem Corner für die Tiroler erobert Alois Höller im eigenen Strafraum den Ball, lief über das halbe Feld und schickte Andi Gruber auf die Reise. Der zog in Richtung Tor, bediente den mit nach vorne gestürmten Höller, und der vollendete zum 1:0.

Kapitän Malic erlöste den SVM

Nach der Pause blieb das Spiel lange ohne Höhepunkt. Dann kam es für die Mattersburger ganz bitter. In Minute 70 entschied Schiedsrichter Harkam auf Elfmeter für Wacker. Und das war ein klares Geschenk, weil der Zweikampf zwischen Höller und Dieng eindeutig außerhalb des Strafraums stattfand. Zlatko Dedic nahm dies dankend an, stellte auf 1:1 und brachte den Tabellenletzten wieder ins Spiel zurück. In der Schlussphase nahm dann keines der beiden Teams großes Risiko.  

Bis zur 90. Minute als die Mattersburger noch einmal zu einem Eckball kamen und daraus durch ein Kopfballtor von Nedeljko Malic doch noch den Dreier einpackten. In der Nachspielzeit machte Andreas Kuen sogar noch das 3:1 und erzielte sein erstes Tor für den SVM. Weiter geht es bereits am kommenden Dienstag mit dem Auswärtsspiel bei der Admira.

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