SVM-Coach Ponweiser: „Können Austria in Krise stürzen“. Mattersburg will seine Heimserie im Pappelstadion ausbauen und gegen die Austria wieder voll anschreiben.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 07. August 2019 (02:42)
Martin Ivansich
Für Mattersburgs Trainer Franz Ponweiser und sein Team geht es am kommenden Sonntag gegen die Austria neben drei Punkten auch um die Fortsetzung einer Heimserie.

Nach dem 1:4 in Salzburg hat der SVM ein Heimspiel gegen die Austria vor der Brust — und die Wiener kommen nach einem Fehlstart aus den ersten beiden Runden noch ohne Punkte ins Burgenland. Dennoch warnt Trainer Franz Ponweiser: „Angeschlagene Gegner sind nie einfach. Wir werden wieder vieles richtig machen und unser volles Potenzial abrufen müssen, um Zählbares mitzunehmen. Das ist jedenfalls unser Ziel.“ Für seine Mannschaft gilt es auch eine Serie fortzusetzen, immerhin ist man im Pappel-Stadion mittlerweile seit zehn Bundesliga-Spielen ohne Niederlage.

Außerdem hat der SVM die letzten beiden Spiele daheim gegen die Austria jeweils mit 2:1 gewonnen. Der Weg zum Erfolg gegen die Veilchen wird für den Coach über die Zweikämpfe führen: „Ganz klar, wir müssen aggressiv und bissig sein. Wir wissen auch, was für die Austria am Spiel steht. Da ist nach dem Fehlstart schon der Anspruch da, in Mattersburg zu gewinnen. Wir wollen aber dagegenhalten und die Austria in eine Krise stürzen.“

Welche elf Spieler Franz Ponweiser ins Rennen schickt, um auch im elften Bundesliga-Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben, verrät der Coach freilich nicht. Dass viel Spielraum im Kader vorhanden ist, hat das Spiel in Salzburg gezeigt. Da gab es in der Startformation gegenüber dem Sieg in Runde eins gegen Hartberg gleich vier Änderungen. Andreas Gruber und Andi Kuen standen gegen den Meister gar nicht einmal im Kader. Für Ponweiser ist es die Qual der Wahl, die ihm aber definitiv mehr Spaß macht, als wenn man „improvisieren“ müsste: „Es gilt für jeden das selbe Muster: sich mit Trainingsleistungen für die Startelf zu empfehlen.“

Frische Option für die vorderste Reihe

Aktuell ist der SVM-Kader (fast) verletzungsfrei. Einzig Abwehrspieler David Nemeth wird definitiv fehlen. Der 18-Jährige ist aber nach seinem Bänderriss schon in der Zielgeraden Richtung Comeback. „Trainieren geht schon, Zweikämpfe noch nicht ganz. Demnächst ist er wieder eine Alternative“, so Ponweiser. Und auch in der Offensive wird es in Kürze eine Option mehr geben. Der Nigerianer Victor Olatunji ist in Mattersburg angekommen. Die Freigabe soll noch in dieser Woche eintreffen, dann wäre dieser sogar schon am Sonntag gegen die Austria einsatzberechtigt.