Kvasina: „Leichte Gegner gibt es wohl nur selten“. Für SVM-Stürmer Marko Kvasina beginnt nun das EM-Kribbeln. Am Montag steht das erste Spiel an.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 14. Juni 2019 (05:25)
David Marousek
Für Mattersburg-Stürmer Marko Kvasina (r.) geht es nach Italien zur Endrunde der U21-Europameisterschaft. Patrick Schmidt (l.), Admira-Angreifer und Eisenstädter, wurde hingegen von Teamchef Werner Gregoritsch nicht für den endgültigen Kader nominiert. Bis zuletzt war er aber beim Team dabei.

„Wir haben Geschichte geschrieben“, so Marko Kvasina, nachdem das U21-National-team im Herbst die erstmalige Österreich-Teilnahme an einer Endrunde (diese findet von 16. bis 30. Juni in Italien statt) fixiert hatte. Wenige Tage vor Anpfiff des ersten Spiels fügt der Mattersburger Angreifer hinzu: „Die Geschichte ist aber noch nicht zu Ende.“

Ein genaues Ziel wurde laut Kvasina nicht definiert, klar ist für den gebürtigen Wiener aber: „Es soll so weit wie möglich gehen. Das ist immer das Ziel. Wir schauen von Spiel zu Spiel. Und ich hoffe, davon gibt es mehr als nur drei.“

Die Gruppe der rot-weiß-roten Kicker hat es mit Serbien, Dänemark und Deutschland jedenfalls in sich, harte Gegner warten auf Kvasina und Co. Den Beginn macht am kommenden Montag (18 Uhr in Triest) die Partie gegen Serbien. Gestern, Dienstag (nach Redaktionsschluss), stand noch die EM-Generalprobe in Hartberg gegen Frankreich am Programm.

„Ging strenger zur Sache als üblich“

Am Freitag folgt dann die offizielle Verabschiedung bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen, ehe die Mannschaft ins Teamcamp nach Norditalien freist. Bis zum Test gegen Frankreich hatte sich Kvasina mit seinen U21-Kollegen in Bad Tatzmannsdorf auf das Finalturnier vorbereitet.

Der 22-Jährige (er ist aufgrund des Stichtags noch spielberechtigt) sieht die Truppe gut gerüstet: „Natürlich ging es jetzt in der letzten Phase der Vorbereitung strenger zur Sache als üblich und viel wurde auch im konditionellen Bereich trainiert. Das muss aber so sein, wenn man auf Augenhöhe mit den Gegner sein will.“

Und diese sind bekanntlich neben den Serben, Deutschland und Dänemark. „Die Gruppe ist alles andere als leicht, aber leichte Gegner gibt es bei einer Endrunde wohl nur sehr selten. Wir müssen fokussiert und mit viel Leidenschaft an die Sache herangehen, dann bin ich sehr zuversichtlich“, meint Kvasina.

Der Eisenstädter Patrick Schmidt, Stürmer bei der Admira, befand sich ebenfalls im Trainingslager in Bad Tatzmannsdorf. Der 21-Jährige befand sich aber nicht im endgültigen 23-Mann-Kader und verpasst damit die EM-Endrunde in Italien.