Burgenland

Erstellt am 09. Januar 2019, 04:59

von Bernhard Fenz

ASVÖ: Finale Phase für die Nachfolge von Fally. Landessekretär und Büroleiter Christoph Fally geht in die Steiermark. Noch diese Woche könnte die Nachfolge feststehen.

ASVÖ-Burgenland-Boss Robert Zsifkovits (l.) sucht einen Nachfolger für Christoph Fally (r.). Fotos: zVg  |  zVg (Collage BVZ)

Der Allgemeine Sportverband Österreichs, kurz ASVÖ, soll im Burgenland operativ künftig von einer neuen Person gelenkt werden. Seit 2011 hatte Christoph Fally als Büroleiter der Burgenland-Zentrale in Eisenstadt sowie als Landessekretär das Sagen. Mit Ende Jänner wird der 35-Jährige den ASVÖ Burgenland aber verlassen. Aus „privaten Gründen“, wie bei der Stellenaussschreibung für seine Nachfolge auf der Sportdachverbands-Homepage zu lesen ist.

Hintergrund: Den Mittelburgenländer hat es privat in die Nähe von Graz verschlagen, wo er sich seit geraumer Zeit mit seiner Familie sesshaft gemacht hat und seitdem zwischen der Steiermark und dem Burgenland pendelt. Zuletzt hat sich aber eine neue berufliche Herausforderung aufgetan. Fally wird künftig in der Bundessportakademie Graz im Bereich Instruktoren- und Trainerausbildung tätig sein.

„Natürlich fällt mir der Abschied nicht leicht, da ich hier sehr schöne und vor allem auch lehrreiche Jahre erlebt habe. Trotzdem war es klar, dass ich aufgrund meiner privaten Situation über kurz oder lang in die Steiermark wechseln werde. Das Warten hat sich gelohnt, jetzt kommt der nächste und für mich sehr interessante Schritt“, blickt der gebürtige Deutschkreutzer zurück und auch schon nach vorne.

Letztes Hearing Ende der Woche geplant

Die Trennung erfolge übrigens, wie beide Seiten betonen, im besten Einvernehmen: ASVÖ Burgenland-Präsident Robert Zsifkovits: „Bei ihm ist privat das Herzerl eben in die Steiermark geflogen. Daher weiß ich seit längerem, dass er natürlich die Tendenz hat auch beruflich runter zu gehen. Sein Sohn kommt jetzt auch in den Kindergarten, dazu ist die Situation mit zwei Wohnsitzen generell nicht einfach. Aus meiner eigenen Pendlersituation kann ich sagen, dass ich vollstes Verständnis habe.“

Wer Fallys Nachfolge antreten wird, soll jetzt rasch geklärt werden. Seit 25. Dezember ist die Stelle ausgeschrieben und Präsident Zsifkovits ist auch guter Dinge, zeitnah Vollzug melden zu können. „Es haben sich bis dato bereits einige sehr interessante Kandidaten von Wien bis ins Südburgenland gemeldet.“ Nach wie vor seien Bewerbungen möglich, de facto stehe man aber schon in der finalen Phase.

„Wenn alles nach Plan läuft, werden wir am Freitag mit dem engsten Kandidatenkreis ein finales Hearing abhalten und dann entscheiden.“ In weiterer Folge werde Christoph Fally die Einarbeitungsphase entsprechend begleiten, ehe er ab Februar fix in Graz beginnt. Übrigens: Ganz abhanden kommt die Familie Fally dem ASVÖ auch in weiterer Folge nicht. Christophs Frau Manuela Fally ist nämlich beruflich Teil des Teams – in der Steiermark.