Verena Eberhardt nach Bahnrad-EM: „Ernüchternde Ausbeute“

Erstellt am 18. August 2022 | 04:33
Lesezeit: 2 Min
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Verena Eberhardt und Kathrin Schweinberger (v.r.) landeten im Madison auf dem ernüchternden 12. Rang. Foto: Privat
Foto: Privat
Die St. Martinerin Verena Eberhardt hat sich bei der Europameisterschaft in München doch mehr ausgerechnet. Fazit: Vor allem im Madison gibt es noch viel Luft nach oben.

Die Bahnrad-EM verlief für das Rad-Ass aus St. Martin in der Wart alles andere denn optimal – und das lag nicht nur an der Bahn, mit der sehr viele Fahrerinnen ihre Probleme hatten.

Stichwort Ausscheidungsrennen, das von zahlreichen Stürzen überschattet war. Kurzfristig musste das Rennen unterbrochen werden, da Fahrerinnen auf der Bahn lagen. „Es hatte jede Teilnehmerin ihre Probleme, die Linie zu halten. Jeder kleine Schwenker mit dem Rad endete in einem Schlamassel.“ Letztlich wurde es für Verena Eberhardt Platz 15, bei dem sie im Trubel auch mit der einen oder anderen Entscheidung der Offiziellen nicht einverstanden war.

Schon vor der EM war aber klar, dass der Fokus von Eberhardt dem olympischen Madison-Bewerb galt, den sie an der Seite von Kathrin Schweinberger in Angriff nahm. Letztlich wurde es der zwölfte Platz.

„Auch hier gab es eine ernüchternde Ausbeute. Kein Wunder, dass wir nur auf Platz zwölf landeten. Man merkte schon, dass viel Arbeit auf der Bahn notwendig ist,“ resümierte die 27-Jährige.

Die fehlende gemeinsame Praxis des Duos wirkte sich auch aus, was technische Abläufe betraf. Mit der EM konnte Eberhardt folgerichtig nicht zufrieden sein, „doch jetzt wissen wir, wo wir stehen. Darauf können Kathi und ich für die kommenden Aufgaben und Rennen aufbauen.“