Erstellt am 10. August 2018, 00:01

Bergsteigen in den Dolomiten.

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Sie lieben die Berge, das Bergsteigen und Bergwandern? Dann empfehlen wir Ihnen im Herbst einen Urlaub in Osttirol. Viele Berggipfel der Dolomiten mit um die 3000 Meter Höhe liegen in Regionen Osttirols. Kristallklare Bergseen und beeindruckende Aussichten von den jeweiligen Gipfeln sind Highlights dieser ewig faszinierenden Hochgebirgslandschaft. Nachfolgend erfahren Sie interessante Details zu wichtigen Regionen für das besondere Bergsteigen, Klettern und Wandern im Osttiroler Bereich der Dolomiten.

Bergsteigen in Osttirol - Vielfalt von Angeboten

Das Defereggental (Westen), das Hochpustertal (Südwesten), die Lienzer Dolomiten (Südosten) und der Nationalpark Hohe Tauern (Nordosten) sind ideale Bergsteiger-Regionen. Hier finden erfahrene Alpinisten und Bergsteiger ebenso Ihre speziellen Touren wie Anfänger, die sich noch auf einen begleitenden Bergführer verlassen. Ob als Profi mit Haken, Helm und Seil in hoher Felswand oder auf Wanderwegen mit erfahrener Begleitung, Ziel ist der Gipfel! Belohnung ist jeweils ein herrlicher Ausblick auf einmalige Traumlandschaften und die Gewissheit, etwas geschafft zu haben. Ein paar besonders schöne Plätze zum Bergsteigen im osttiroler Bereich der Dolomiten stellen wir Ihnen gleich vor.

Großglockner und Großvenediger - Asse der Hohen Tauern

Der Großglockner ist mit 3798 m der höchste Berg Österreichs. Bei gutem Wetter ist von seinem Gipfel aus eine Fernsicht von bis zu 200 km möglich. Der Berg liegt an der Grenze zwischen Kärnten und Osttirol. Er sollte nur von erfahrenen Bergsteigern oder mit Bergschulen zusammen begangen werden (Hochtour!) Ab Salmhütte über Erzherzog Johann Hütte und Hohenwartscharte zum herrlichen Gipfelkreuz.
Der Großvenediger, an der Grenze zwischen Salzburg und Osttirol liegend, erfordert, wie der Großglockner eine Hochtour Ausrüstung. Der Gipfel des 3666 m hohen Berges ist über Innergschlössl/Johannishütte, alte und neue Prager Hütte erreichbar.

Böses Weible, Glödis und Ziethenkopf - Faszination Lienzer Dolomiten

Böses Weible, im Norden der Schobergruppe, ist trotz seiner 3119 m Höhe ein Berg mit verhältnismäßig einfachem Schwierigkeitsgrad. Vom Lucknerhaus aus über den Tschadinsattel (Westflanke) gelangen Sie zum Gipfel, der einen einzigartigen Blick gestattet auf Großglockner, Großvenediger, Glödis und andere. Der Glödis, auch Matterhorn Osttirols genannt, ist 3206 m hoch und gut vom Döbanttal aus zu erreichen. Von Stronach aus kommen Sie zum 2489 m hohen Ziethenkopf.